Veranstalter ziehen positive Bilanz des Digitaltags

In der Schweiz hat am Dienstag der dritte Digitaltag stattgefunden. Interessierten wurden dabei an zwölf Standorten im ganzen Land die Facetten der Digitalisierung an rund 300 kostenlosen Aktivitäten vorgestellt. Darunter fanden sich diverse Talks wie "wie verändert die Digitalisierung die Arbeitswelt der Zukunft", Produktvorführungen und Diskussionsveranstaltungen.
 
Offiziell lanciert wurde der von der privatwirtschaftlichen Standortinitiative Digitalswitzerland initiierte Aktionstag von Bundespräsident Ueli Maurer. Er hatte zusammen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin das Patronat der Veranstaltung übernommen, wie Digitalswitzerland mitteilte.
 
Ziel des Digitaltages war es, die Digitalisierung erlebbar zu machen und den Dialog rund um das Thema zu fördern. Das Interesse sei gross gewesen, schreiben die Organisatoren. Über 270'000 Personen hätten landesweit vor Ort, Hunderttausende zudem auf dem Livestream bei Youtube und allen anderen digitalen Kanälen die Digitalisierung hautnah erlebt. Wie diese bemerkenswerten Zahlen zustande kommen, zumal an einem normalen Arbeitstag zwischen neun und 19 Uhr, wird nicht ausgeführt.
 
Der YouTube-Livestream zeigt rund 155'000 Aufrufe von mindestens 30 Sekunden Dauer an, die Vorschauvideos für den Event mussten sich noch mit wenigen Hundert Aufrufen bescheiden.
 
Mehr als 1000 Personen diskutierten an den verschiedenen "tell"-Veranstaltungen im "World-Cafe-Format" über Chancen, Risiken, Hoffnungen und Ängste rund um die Digitalisierung, so die Mitteilung.
 
Am Digitaltag sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen eine Chance darstellen: Das lebenslange Lernen sei der Schlüssel dazu. So fanden auch diverse Kurzeinführungen für Jung und Alt statt, bei denen Besucher beispielsweise erste Erfahrungen mit Programmieren machen konnten.
 
Am 3. November 2020 soll die vierte Ausgabe stattfinden, so Digitalswitzerland. (mag/Keystone-sda)