Swisscom bleibt IT-Dienst­leister der Finma

Der Finma-Hauptsitz in Bern. (Quelle: Finma)
Der Telco sichert sich erneut das Outsourcing der Schweizerischen Finanz­marktaufsicht. Der Vertrag beläuft sich auf 67 Millionen Franken.
 
Bereits 2012 angelte sich Swisscom den Outsourcing-Deal der Schweizerischen Finanzmarktaufsicht Finma. Nun hat sich der Telco erneut in einer Ausschreibung "Betrieb 2020" gegen ein anderes Angebot durchgesetzt. Wie aus der Publikation auf Simap hervorgeht, übernimmt Swisscom den Betrieb und den Unterhalt der gesamten ICT-Infrastruktur der Finma sowie den Betrieb von Applikationen als Generalunternehmer.
 
Der Telco war bereits IT-Dienstleister der Finma für ein Volloutsourcing im IT-Infrastrukturbereich und teilweise auch für Applikationen, ergänzt Finma-Sprecher Tobias Lux auf Aufrage. In Bezug auf die bereits bestehenden Leistungspakte habe sich nicht viel verändert. Dem Lifecycle, der Ökologie und der Nachhaltigkeit werde neu besondere Beachtung geschenkt, fügt Lux an.
 
Der Zuschlag beläuft sich auf 66,9 Millionen Franken und besteht aus Basis-Leistungen über 36,9 Millionen Franken. Hierzu gehören laut Simap-Publikation Netzwerk-, Datacenter-, Server- & Storage, Application-, Communication-, Print- sowie Workplace-Services.
 
Hinzu kommen Leistungspakete für Managed Security Services und "Project & Innovation Services" mit einem Vergabevolumen von bis zu 30 Millionen Franken. Darüber würden die Digitalisierung, der Ersatz von Netzwerkkomponenten, der Clients, der Mobile-Device-Management-Lösung und der Multifunktionsgeräte realisiert, ergänzt Lux. Anstehende Projekte, wie in SAP S4/Hana, hätten Aufwände bei der IT-Infrastruktur zur folge. Diese Investitionen seien ebenfalls im Leistungspaket Project & Innovation Services vorgesehen. Hinzu kämen Investitionen in den Schutz für Daten, Systeme und Prozesse, die aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Prozesse der Finma erforderlich seien. (kjo)