Suse lässt OpenStack sausen

Der Open-Source-Anbieter Suse wird in Zukunft keine neuen Versionen von Suse OpenStack Cloud mehr entwickeln und den Verkauf seiner OpenStack-Version einstellen. Dies schreibt Michael Miller, der Chef der Abteilung Unternehmensentwicklung und strategische Allianzen in einem Blogpost.
 
Selbstverständlich, so Miller, werde Suse den Support für betroffene Kunden und Partner weiterhin leisten, so lange ihre bestehenden Abonnemente noch laufen. Auch werde man beim Übergang zu Alternativen helfen.
 
Laut Miller will Suse durch diesen Schritt Ressource freimachen, um sich vermehrt auf die Bereiche Application Delivery, DevOps und Kubernetes zu konzentrieren. Der Fokus liege dabei auf den Produkten Cloud-Application-Plattform und CaaS-Plattform.
 
In der OpenStack-Community macht man sich wegen dem Schritt von Suse keine Sorgen, berichtet 'ZDnet'. Mark Collier, der COO der OpenStack Foundation, sieht den Schritt von Suse als einen Teil der natürlichen Konsolidierung unter den Anbietern. Auf die Nachfrage und das Marktwachstum werde diese Konsolidierung keine Auswirkungen haben. (hjm)