Adobe blockiert Venezuelaner

Im August hatte die US-Regierung mit einer "Executive Order" angekündigt, sämtliche Transaktionen zwischen den USA und Venezuela zu verbieten. Nun hat die Software-Firma Adobe reagiert und per Ende Oktober die Einstellung von Benutzerkonten in Venezuela bekannt gegeben.
 
Laut einer Mitteilung der Firma haben Nutzer von Adobe in Venezuela noch bis Ende Monat Zeit, ihre Daten zu sichern, danach werden ihre Konten gelöscht. Adobe ist mit den Anwendungen Photoshop und Indesign vor allem im grafischen Bereich stark vertreten und versucht seit längerem, Kunden auf eine eigene Adobe-Cloud-Lösung zu bringen.
 
Entsprechend fielen Reaktionen aus Venezuela aus: Gemäss 'Reuters' kündigten Nutzer an, nun gehackte Versionen zu benutzen oder sich nach Alternativen umzuschauen.
 
Adobe will allen Kunden in Venezuela sämtliche Einzahlungen zurück erstatten, heisst es auf der Website des Unternehmens. Die Online-Plattform "Behance" werde aber nicht geschlossen. (paz)