Was CISOs am meisten stresst

Thycotic, Anbieter von Lösungen zur Rechteverwaltung, hat eine weltweite Umfrage unter rund 550 IT-Security-Verantwortlichen durchführen lassen. Unter anderem wollte Thycotic wissen, was die Security-Leute während ihrer täglichen Arbeit am meisten stresst (So lange sie nicht gerade von einem laufenden Hackerangriff noch viel mehr gestresst werden).
 
Wie sich herausstellt, fühlen sich recht viele Security-Verantwortliche oft im Stress. 42 Prozent der Befragten nerven sich wegen der steigenden Zahl von Compliance-Auflagen und regulatorischen Vorschriften, denen sie Rechnung tragen müssen. 33 Prozent sind wegen der vielen Überstunden und der Notwendigkeit, auch ausserhalb der Arbeitszeiten verfügbar zu sein, gestresst. 31 Prozent fühlen, dass sie eine stetig wachsende Zahl von Security-Vorfällen bekämpfen müssen und ebenfalls 31 Prozent sagen, dass sie nicht genug Budget haben, um ihren Job korrekt zu erledigen. 28 Prozent berichten, dass sie nicht die richtigen Leute für alle Security-Rollen finden und auch an Bord halten können.
 
Der Stress wird denn auch von 45 Prozent der Befragten als eine der grössten Schwierigkeiten genannt, die Security-Leute an Bord halten zu können. 40 Prozent nennen mangelnden Support der Geschäftsleitung für Weiterbildungsmassnahmen, 38 Prozent den Mangel an interessanten, herausfordernden Projekten und 37 Prozent das Fehlen von klaren Karrierezielen oder internen Aufstiegsmöglichkeiten.
 
Immerhin gibt es aber doch auch Dinge, die Security-Verantwortliche an ihrem Job mögen und die sie dazu bringen, am Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. 29 Prozent mögen beispielsweise ihre Rolle als "Business Bodyguard" und fühlen sich gut, wenn sie wissen, dass sie ihre Firma beschützen. 25 Prozent fühlen sich gut, wenn sie als Verfechter von ethischen Werten auftreten können, vor allem in Sachen Datenschutz und Privatsphäre. 23 Prozent mögen die intellektuellen Herausforderungen in ihrem Job, das Lösen von Rätseln, und 20 Prozent haben das Gefühl, den Wandel in ihrem Unternehmen voranzutreiben.
 
Und trotz aller der oben genannten Stressfaktoren: Nur drei Prozent der Befragten sagten (oder gaben zu), dass sie am Morgen regelmässig Mühe hätten, sich dazu zu motivieren, zur Arbeit zu gehen. (hjm)