Krankenversicherer und Spitäler kommunizieren nun via "Ship"

Wie die Krankenversicherer-Vereinigung Santésuisse mitteilt, ist die digitale Datenaustauschplattform für das Gesundheitswesen "Ship" in Betrieb genommen worden. Sie soll es in Zukunft Spitälern und Krankenversicherern ersparen, via Fax, Post oder Telefon kommunizieren zu müssen.
 
Die ersten Partner, der Krankenversicherer Helsana sowie die Solothurner Spitäler, hätten im laufenden Monat den operativen Betrieb aufgenommen. Weitere Spitäler und Krankenversicherer werden in den nächsten Wochen folgen.
 
Die Plattform sei in den letzten Monaten intensiv getestet worden, so Santésuisse. Ihr Herzstück sei der gleichnamige einheitliche Kommunikationsstandard "Ship" (Swiss Health Information Processing). Via Ship könnten Behandlungsfälle eröffnet, Behandlungsinformationen ausgetauscht und sämtliche Fragen zur Kostenübernahme abgeklärt werden. Dabei sei dem Datenschutz ein sehr hohes Gewicht gegeben worden. Die Kommunikation erfolge durchgehend verschlüsselt und in Punkt-zu-Punkt-Direktverbindungen. (hjm)