Samsung lanciert ein Blockchain SDK

Samsung hat in letzter Zeit eher etwas hinter den Kulissen eine Reihe von Blockchain-basierten Services entwickelt, darunter die Blockchain Wallet App. Der koreanische Konzern hofft, vom aufstrebenden Geschäft mit Kryptowährungen und anderen "Distributed Apps" (DApps) profitieren zu können. DApps sind dezentralisiert betriebene Anwendungen. Bitcoin selbst könnte man als die Ur-DApp bezeichnen.
 
Nun hat Samsung letzte Woche an seiner Konferenz für Entwickler das Samsung Blockchain Platform SDK angekündigt. Samsung hofft, damit den Einsatz von Blockchain-basierten DApps auf Smartphones zu fördern. Dabei geht es insbesondere darum, Kryptowährungen auf Handys zu speichern und mit ihnen aus Smartphone-Apps heraus Zahlungen machen zu können.
 
Das SDK ermöglicht es laut Samsung, webbasierte DApps einfach für Smartphones zugänglich zu machen. Auch die nahtlose Integration von Blockchain-Features in klassische Apps, beispielsweise für die Bezahlung mittels Kryptowährungen, sei möglich.
 
Bereits vor einiger Zeit hat Samsung sein Blockchain Keystore SDK lanciert. Samsung Keystore soll Sicherheitsbedenken von Usern lindern, indem private Schlüssel auf einem Smartphone in einem abgesonderten, dedizierten und speziell gesicherten Bereich gespeichert werden. Entwickler können auch weiterhin Keystore SDK unabhängig vom Platform SDK verwenden, so Samsung. Letzteres mache es aber gerade für Anfänger einfacher, Keystore in Apps zu integrieren. (hjm)