Zürichs Steueramt kommt Startups weiter entgegen

Die Zürcher Finanzdirektion will die Bedingungen für Startups weiter verbessern. Neu wird das Steueramt das so genannte "Dynamic Equity Splitting" tolerieren. Dabei können die Firmengründer ihre ursprüngliche Beteiligung für einen gewissen Zeitraum untereinander aufteilen. Dies führt dazu, dass die Steuerbelastung sinkt.
 
Das kantonale Steueramt steht dieser "sachlich überzeugenden Methode positiv gegenüber und wird sie akzeptieren", wie die Finanzdirektion mitteilte. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollen Startups, welche "Dynamic Equity Splits" planen, diese vorher aber noch durch das Steueramt prüfen lassen.
 
Gemäss dem Swiss Startup Radar werden 30 Prozent aller Schweizer Startups im Kanton Zürich gegründet. Dem Kanton ist es deshalb ein Anliegen, diese Firmen auch in der Region zu halten.
 
In der Vergangenheit zeigten sich Startups aber oft unzufrieden mit den Rahmenbedingungen, weshalb der Kanton ihnen seit einigen Jahren entgegenkommt.
 
2016 führte der Kanton erste Erleichterungen für Startups ein. Seither profitieren sie in den ersten fünf Jahren ab Firmengründung von Erleichterungen bei der Vermögenssteuer. (Keystone-sda/mag)