Kanton Solothurn ersetzt eines seiner beiden Rechenzentren

Der Kanton Solothurn ersetzt eines seiner beiden Rechenzentren. Der Kantonsrat hat mit 92 zu 0 Stimmen einen Verpflichtungskredit von 3,3 Millionen Franken für einen Neubau im kantonseigenen Verwaltungsschutzbau in Solothurn bewilligt.
 
Der Kanton Solothurn verfügt heute über zwei Rechenzentren in denen die Informatik- und Kommunikationsanlagen redundant gesichert und betrieben werden. Das modernere der Rechenzentren befindet sich im Untergeschoss des Berufsbildungszentrums in Solothurn. Es wurde 2016 in Betrieb genommen und ist technisch und sicherheitsmässig auf dem aktuellsten Stand, so die Kantonsregierung.
 
Das ältere der beiden Rechenzentren stammt aus dem Jahr 1989 und befindet sich im Rötipark am Aareufer, ebenfalls in der Kantonshauptstadt. Es verfügt weder über eine Notstromanlage noch über eine redundante Elektroeinspeisung. Es erfüllt daher nach Ansicht von Regierung und Kantonsrat die Anforderungen an ein modernes Rechenzentrum nicht mehr.
 
Die Kosten für das neue RZ betragen 3,3 Millionen Franken. Die jährlichen Aufwendungen für Abschreibungen, Verzinsung und Unterhalt sollen mit 166'000 Franken zu Buche schlagen. (Keystone-sda/hjm)