UNO-Sitz in Genf wegen Cyberattacke zwei Tage geschlossen

Offenbar ist der UNO-Hauptsitz in Genf Mitte September Opfer eines Cyberangriffs geworden. Während zweier Tage seien die Tore geschlossen gewesen, die Telefone hätten nicht geklingelt, die Lifte seien nicht gefahren, dies berichtet die 'Handelszeitung'. Die zentralen Server hätten neu gestartet werden müssen. Die rund 1600 Mitarbeiter hätten nach der Rückkehr neue Passwörter anlegen müssen.
 
Die UNO wollte den Vorfall nicht kommentieren und bestätigte nur, dass "interne Netzwerke zeitweilig ausser Betrieb" waren. So bleibt sowohl der Angriffsvektor als auch der Schaden im dunklen. Die 'Handelszeitung' verweist darauf, dass UNO-Mitarbeiter rund zwei Wochen zuvor Mails von Externen erhalten hätten, die ihre Passwörter offenlegten. (ts)