UBS will Big-Data-Dienstleistungen an Dritte verkaufen

Die Investmentbank der UBS sucht neue Einnahmequellen, nachdem der Ertrag im dritten Quartal um fast zehn Prozent auf 1,75 Milliarden US-Dollar gesunken ist. Ein Teil der Strategie soll sein, Big-Data-Dienstleistungen und weitere Eigenentwicklungen an Drittanbieter zu verkaufen, wie 'Finews' berichtet.
 
"Wir glauben, dass wir in einigen Fällen unsere eigenen Assets auch extern einsetzen könnten", sagte Beatriz Martin, COO der UBS-Investmentbank, bei einem Medienanlass in Zürich. "Ich glaube, der Weg dahin ist nicht mehr weit. Tatsächlich gehört das zu unseren Zukunftsplänen für den digitalen Umbau der Investmentbank."
 
Gemäss 'Finews' setzt UBS dabei vor allem auf die Datenanalysen des hauseigenen Evidence Lab sowie auf Orca, einen Handels-Algorithmus für Währungen.
 
Zu Details der Strategie äusserte sich Martin nicht, man wolle aber die eigene Infrastruktur "zum Schwitzen" bringen: "Die Kunden sind auch extrem daran interessiert, was wir im IT-Bereich machen. Und sie wollen mit den IT-Leuten reden, um unsere Überlegungen dahinter besser verstehen zu können." (paz)