Freelancer haben Stunden­sätze nicht wie angekündigt erhöht

Die Honorare von IT-Freelancern bleiben aber auf hohem Niveau, zeigt ein Zwischenergebnis der Gulp-Befragung.
 
Auch dieses Jahr wieder führt Gulp eine Befragung unter IT- und Engineering-Freelancern durch. Wie ein Zwischenbericht zeigt, bleiben die Stundensätze auf hohem Niveau und haben sich zum letzten Jahr wenig verändert.
 
Der durchschnittliche Stundensatz, so eine Mitteilung von Gulp, liege momentan bei 153,8 Franken. Vergangenes Jahr lag der Durchschnitt bei 152 Franken. Etwa die Hälfte der Teilnehmer der aktuellen Umfrage gab an, den geforderten Stundensatz zu erhalten. Haben im letzten Jahr 8,3 Prozent sogar mehr als gefordert erhalten, sind es in der diesjährigen Studie über 10 Prozent. Der Anteil jener, die weniger erhalten als gefordert, sank im Jahresvergleich von 41,5 auf 38,3 Prozent.
 
Nicht bestätigt aber hat sich die Ankündigung einer grossen Zahl an Freelancern vom Vorjahr, die angaben, die Preise anzuziehen. Die Mehrheit der Befragten gab an, ihren All-inclusive-Stundensatz im Vergleich zum Vorprojekt nicht geändert zu haben. 53 Prozent sagten, auch im nächsten Projekt ihren Studensatz nicht ändern zu wollen.
 
Die Ergebnisse beruhen auf einer seit September laufenden Befragung und sind ein Zwischenstand. Die Teilnahme für die “Gulp Freelancer Studie 2020” ist noch offen und wer teilnehmen möchte, kann dies online und anonym machen. Die Befragung dauert rund zehn Minuten und die Ergebnisse bieten einen Einblick in die Preispolitik von Freelancern und Auftraggebern sowie die Leistungsanforderungen des Schweizer Marktes. Teilnehmer erhalten die Ergebnisse der Studie exklusiv im Vorfeld. (kjo)
 
(Interessenbindung: Wir unterstützen als Medienpartner die Schweizer Gulp Freelancer Studie 2020.)