Neuer 50-Millionen-Fonds will IT-Startups fördern

Spicehaus Partners lanciert einen Venture Fonds für Startups, die im Bereich Digitalisierung tätig sind. Der Fonds wurde am 2. Dezember mit einem zweistelligen Millionenbetrag lanciert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Bis Ende 2020 sollen insgesamt 50 Millionen Franken für Investitionen in Schweizer Technologie-Startups aufgenommen werden.
 
Hinter Spicehaus stehen Teddy Amberg und Daniel Andres, die viele Jahre Erfahrung im institutionellen Geschäft mitbringen. Ausserdem haben sie als Unternehmer selbst Firmen gegründet und mitaufgebaut. Amberg steckt unter anderem hinter dem Fintech CreditGate24 und Anders hat Dakuro mitgegründet.
 
Bisher haben die beiden Partner laut Mitteilung in 18 Startups investiert und waren an einigen der grössten Schweizer Exits beteiligt. Darunter das Softwareunternehmen Bexio, das von Mobiliar gekauft wurde.
 
Im Fokus von Spicehaus Partners sollen vor allem Startups aus den Sektoren Banken und Versicherungen, Immobilien, Personalwesen sowie Aus- und Weiterbildung stehen. Der Fonds will Gründern Wachstumskapital zur Verfügung stellen und Technologie-Startups zu internationalem Erfolg verhelfen.
 
"Für Schweizer Startups ist es häufig am Anfang einfach, bei Freunden und Familienmitgliedern erstes Startkapital zu sammeln. Sobald eine Firma hohe Umsätze erzielt und stark wächst, stehen ausländische Investoren oder Grosskonzerne für weitere Finanzierungsrunden oder sogar als Käufer bereit. Dazwischen besteht jedoch eine Lücke, die wir mit unserem Fonds schliessen wollen, um Schweizer Startups auf ihrem Weg zum Erfolg aktiv zu begleiten", erklärt Andres. (kjo)