IBM übernimmt Genfer Software-Haus Rembo Technology

Big Blue kauft Lösung für automatisierte Installationen auf grosse IT-Umgebungen.
 
IBM übernimmt den Genfer Software-Hersteller Rembo Technology für eine nicht genannte Summe. Die Übernahme wird vermutlich im zweiten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden, schreibt das Unternehmen in einer heute veröffentlichten Mitteilung. Rembo Stellt Lösungen her, die es ermöglichen, Softwareinstallationen über Tausende von PCs und Servern hinweg zu automatisieren. Mit der gleichzeitigen Installation von Betriebssystemen oder Upgrades entfällt damit der Aufwand für die manuelle Softwareinstallation auf einzelne Rechner. Von einem zentralen "Dashboard" aus wird die Software ohne Unterbrechung in wenigen Minuten installiert.
 
Rembo bedient vor allem Kunden im Verwaltungssektor und im Bildungswesen. Zu den Referenzen gehören die Stadt München, die ETH Lausanne (EPFL), Groupe Mutuel Assurances oder das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).
 
Mit der Übernahme von Rembo erweitert Big Blue sein aus Software, Hardware und Services bestehendes Virtualization-Engine-Portfolio. Dies soll dazu beitragen, "die wirtschaftlichen Aspekte virtualisierter Infrastrukturen zu optimieren", schreibt IBM. Zudem sollen die automatisierten Managementtools von Rembo die IBM-Lösungen aufwerten und es Kunden ermöglichen, die Managementkosten zu senken, die Elastizität zu erhöhen und die Sicherheit zu verbessern.
 
Die Aktivitäten von Rembo werden in die Tivoli-Division integriert. Bestehende Geschäfts- und Kundenbeziehungen sollen weiter ausgebaut werden. (mim)