BBL legt sich Dienstleister-Pool mit Beschaffungs-Know-how zu

11. August 2022, 11:33
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Foto: Andreas Fischinger / Unsplash

Das Bundesamt für Bauten und Logistik holt für sich selbst und andere Ämter externe Dienstleister an Bord, die bei der Beschaffung von IT und Büroausrüstung helfen sollen.

Das dem Finanzdepartement von Bundesrat Ueli Maurer unterstellte Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) kommt bei Beschaffungen an seine Grenzen. Zur Unterstützung sind darum 3 Dienstleister ausgewählt worden. Sie sollen in Sachen IT, Unternehmens- und Beschaffungsberatung ab dem 4. Quartal 2022 für maximal 5 Jahre für einen reibungslosen Betrieb sorgen. Zum Zuge gekommen sind für die für die insgesamt rund 17 Millionen Franken schweren Rahmenverträge Bennett Bill aus Burgdorf, Sourcing Partner aus Bern und die Zürcher AWK Group. Eingegangen waren 5 Angebote. Die im Zuschlag berücksichtigten Stundenansätze liegen laut der Simap-Publikation zwischen rund 162 und 205 Franken.
Im Pflichtenheft begründet das BBL die benötige Hilfe damit, dass man den Auftrag als zentrale Beschaffungsstelle weiterhin in einer hohen Qualität und mit den gleichen internen Ressourcen wahrnehmen können müsse. Um das zu gewährleisten, habe man sich entschieden, "wo nötig, für sich selbst und bei den Ämtern, wo noch keine eigenen verfügbaren Rahmenabkommen zur Unterstützung der öffentlichen Beschaffung bestehen, auf externe Dienstleistungen zurückzugreifen". Mit den 3 Firmen werde man dann zur Realisierung einzelner Projekte jeweils Einzelverträge vereinbaren. Dem Zuschlag ist auch zu entnehmen, dass Sourcing Partner ein "Erstrecht auf Abrufe" erhalten hat.

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