Centris baut auf IT-Infrastruktur von Dell

28. November 2023 um 07:55
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Der IT-Dienstleister Centris hat sich für ein On-Premises-Rechenzentrum und gegen eine Cloud-Lösung entschieden. Wir haben nach den Gründen gefragt.

Der auf Kranken- und Unfallversicherungen spezialisierte IT-Dienstleister Centris bietet mit der Swiss Health Platform eine Cloud-Lösung für seine Kundschaft. Selbst will das Unternehmen aber weiterhin auf eine On-Premises-Lösung setzen.
"Der Betrieb eines On-Premises-Rechenzentrums ist für Cloud-Anbieter oft die beste Option”, heisst es in einer Mitteilung. Das gelte insbesondere in der Versicherungsbranche, in der die Datenmengen in den letzten Jahren enorm angewachsen seien.

Dell gewinnt gegen 5 Konkurrenten

Um das eigene Angebot zu verbessern, habe man die eigene Plattform für die Oracle-Datenbanken mit Storage- und Serverlösungen für die Cloud von Dell Technologies modernisiert. Dabei hat sich der Anbieter laut Mitteilung gegen 5 Konkurrenten durchgesetzt.
Vor dem Wechsel auf Dell setzte Centris auf Lösungen unterschiedlicher Hersteller. Dazu gehörten unter anderem HPE 3PAR sowie HDS F900 & G200. Mit Dell habe man nun einen Lieferanten, der Server, Storage, Backup, Clients und den dazugehörigen Support aus einer Hand anbieten könne.

Innert 3 Wochen Kapazitäten erweitern

Auf die Frage nach der Skalierbarkeit heisst es, dass Initial ausreichend Kapazitäten geschaffen worden seien, weshalb auf Knopfdruck die Reserven angezapft werden könnten. Würde weiterer Speicher benötigt, "können die Systeme innerhalb von drei Wochen sehr flexibel um zusätzliche Kapazitäten erweitert werden", erklärt Centris.
Die Umstellung auf die Technologie von Dell habe "von der Planung bis hin zur vollständigen Implementierung der Gesamtlösung 18 Monate gedauert". Daran seien 15 Centris-Mitarbeitende beteiligt gewesen. Genau so viele Personalressourcen seien auch nötig, um den laufenden Betrieb der Plattform und die Datenbanken zu managen.
Centris beschäftigt insgesamt rund 300 Mitarbeitende. Als das Unternehmen zuletzt Geschäftszahlen kommunizierte, wies es für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 90 Millionen Franken aus.

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