Datendiebstahl bei Bitcoin Suisse

31. Mai 2023 um 14:33
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Illustration: Midjourney

Bei einem Social-Engineering-Angriff wurden möglicherweise historische Kundendaten offengelegt.

Bitcoin Suisse ist von einem Datendiebstahl betroffen. Bei einer Social-Engineering-Attacke auf eine externe Hosting-Firma wurden laut eigenen Angaben möglicherweise historische Kundendaten offengelegt. Betroffen war ein seit 2018 nicht mehr genutztes System, welches vom angegriffenen Hoster verwaltet wird.
Die Sicherheit der Kundenvermögenswerte und von Bitcoin Suisse seien in keiner Weise beeinträchtigt, versicherte das Unternehmen. Es seien keine Benutzerpasswörter oder Details zur Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) von Kunden offengelegt worden. Auch seien alle anderen Systeme sowie der Geschäftsbetrieb in keiner Weise betroffen.
Aktuell "werden die konkreten Auswirkungen des Vorfalls gemeinsam mit der externen Hosting-Firma analysiert". Eine erste Einschätzung des Vorfalls zeige, dass es sich um eine "begrenzte Menge archivierter Kundendaten, wie zum Beispiel Korrespondenz, von 2013 bis Anfang Mai 2018" handle. Man habe eine Taskforce eingerichtet, um die Situation umfassend zu analysieren, mögliche Auswirkungen zu prüfen und eine Wiederholung eines solchen Vorfalls in Zukunft zu verhindern.
Bitcoin Suisse arbeitet dabei eng mit Cybersicherheits-Experten und den zuständigen Behörden zusammen. Potenziell betroffene Kunden seien zudem separat informiert worden.

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