Cisco kauft Zulieferer Acacia für 2,6 Milliarden

10. Juli 2019, 10:02
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Für 2,6 Milliarden US-Dollar übernimmt Cisco den Komponentenhersteller Acacia.

Für 2,6 Milliarden US-Dollar übernimmt Cisco den Komponentenhersteller Acacia. Das Unternehmen entwickelt und produziert optische Komponenten und ist bereits ein wichtiger Zulieferer von Cisco, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Zu den weiteren Kunden von Acacia gehören unter anderem auch Huawei und ZTE.
"Mit der explosionsartigen Zunahme der Bandbreite im Multi-Cloud-Zeitalter werden optische Verbindungstechnologien immer strategischer. Die Übernahme von Acacia wird es uns ermöglichen, auf der Stärke unseres Portfolios an Switching, Routing und optischen Netzwerken aufzubauen, um die anspruchsvollsten Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen", sagt David Goeckeler, Executive Vice President und General Manager von Ciscos Networking- und Security-Geschäft.
Die Übernahme soll, unter Vorbehalt der üblichen erforderlichen behördlichen Genehmigungen, in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2020 von Cisco abgeschlossen werden. Das Acacia-Team werde in den Cisco-Bereich für optische Systeme stossen, der von Goeckeler geleitet wird.
Der Zukauf könnte Cisco helfen, Fortschritte beim Absatz an Hyperscaler wie Amazon oder Google zu erzielen, sagte das Unternehmen in einer Präsentation laut 'Bloomberg'. Dies sei ein Bereich, in dem Cisco Schwierigkeiten gehabt habe, Marktanteile zu gewinnen. Die Übernahme erlaube es Cisco ausserdem, integrierte und einfachere Lösungen zu verkaufen.
Der Deal ist der jüngste in einer Reihe von Übernahmen, die Cisco in diesem Bereich getätigt hat. Zuvor kaufte das US-Unternehmen etwa Lightwire, CoreOptics und Luxtera, fasst das 'Wall Street Journal' zusammen. "Dies zeigt, dass Cisco danach strebt, das Netzwerkgeschäft sowohl von der optischen als auch von der Software-Seite aus zu erweitern", sagt ein Analyst zur US-Zeitung. Und mit Blick auf 5G und dem damit verbundenen ansteigenden Datenverkehr beginne Cisco damit, das Portfolio entsprechend zu positionieren, fügt der Analyst an. (kjo)

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