Crealogix baut für deutsche Förderbanken Kundenportal

3. September 2020, 12:33
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Eine Kooperation von 7 deutschen Förderbanken setzt künftig auf eine Portallösung des Schweizer Software-Anbieters.

Das Fintech Crealogix hat sich die Implementierung, Wartung und Weiterentwicklung der Software für ein einheitliches Kundenportal bei 7 der 17 deutschen Investitions- und Förderbanken gesichert. Es handelt sich um ein europaweit ausgeschriebenes Projekt. Ziel sei es, Prozesse zu vereinfachen und die Zahl der nötigen Prozessschritte auf Kundenseite zu reduzieren. Zudem sollen die Aufwände für die beteiligten Förderinstitute verringert werden, wie es in einer Mitteilung der Zürcher Banken-Software-Anbieter heisst.
Realisiert werde die Portallösung auf Basis des hauseigenen Standardprodukts für Kundenportale, dem Digital Banking Hub, so die Zürcher weiter. Mit dem Fokus auf die Wohnungsbau- und Zuschussförderung werde den Bankenkunden ein neuer Kanal und Zugangsweg angeboten, der eine vollständig digitale Bearbeitung von Fördervorhaben ermögliche.
Verfügbar sollen die neuen Möglichkeiten mit der für 2021 geplanten Implementierung sein. Zudem werde Crealogix in den nächsten 10 Jahren auch mit diversen Implementierungspartnern und in enger Kooperation mit den 7 Förderbanken die Weiterentwicklung des Portals sicherstellen. Der Plattformbezug selber erfolge über ein skalierbares Subskriptions-Modell. Oliver Weber, CEO der Crealogix Gruppe, betont denn auch, dass künftig "weitere Dienstleistungen standardisiert und einfach auf der Plattform integriert werden" können.
Im Deutschland verfügt jedes der 16 Bundesländer plus der Bund selbst über eine Förderbank respektive ein Landesförderinstitut. Über sie lassen sich Förderungen und Investitionen abwickeln. Der Bezug von (zinsgünstigen) Darlehen und Fördergeldern läuft dabei zwar über Geschäftsbanken, doch kommen von den Investitions- und Förderbanken die Sicherheiten oder Haftungsfreistellungen.

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