DSwiss will mit Hilfe von Verium wachsen

6. Dezember 2019, 16:11
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Investoren um das Zürcher Multi Family Office Verium übernehmen eine "signifikante Minderheit" an dem 2008 gegründeten E-Safe-Anbieter DSwiss.

Investoren um das Zürcher Multi Family Office Verium übernehmen eine "signifikante Minderheit" an dem 2008 gegründeten E-Safe-Anbieter DSwiss. Konkrete Zahlen wurden keine genannt.
Geplant sei, mit dem frischen Geld die "internationale Wachstumsstrategie des Unternehmens weiter zu beschleunigen", heisst es in einer Mitteilung. Verium ist bereits grösster Aktionär von DSwiss und will "mittelfristig einen Anteil von mindestens 45 Prozent besitzen", wie Managing-Partner Marc Erni zu 'Finews' sagte.
Betont wird in der Mitteilung zudem, dass die DSwiss-Gründer und das Management-Team auch künftig mit einem substantiellen Anteil am Unternehmen beteiligt sein werden. So sollen Kontinuität und langfristige Entwicklung garantiert sein. Der DSwiss-Verwaltungsrat wird nun um zwei Personen aufgestockt. Neben Verium-Mann Erni wird Tecla Solari dort Einsitz nehmen, die mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Geschäftsleitung von Avaloq mitbringe, wie es dazu heisst.
Verium hielt gegenüber 'Finews' ausserdem fest, dass man in allen seinen Beteiligungen eine aktive Rolle übernehme, "um die Unternehmen strategisch und operativ weiterzuentwickeln". Normalerweise sei man mit dem Management in laufendem Austausch und unterstützen dieses, so gut wir können, so Erni.
Verium glaubt, von der Technologie wie der Kundenbasis von DSwiss profitieren zu können. Verwiesen wird auf die steigenden Nachfrage nach Digital-Banking und SaaS-Lösungen sowie die wachsenden Anforderungen an Datensicherheit. Als Treiber des DSwiss-Geschäfts hat man die "Weiterentwicklung des digitalen Ökosystems im Finanzbereich in Verbindung mit zunehmendem Kostendruck und dem daraus resultierenden Erfordernis nach effizienten Prozessen" ausgemacht. (vri)

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