Frische Millionen für zwei Schweizer Payment-Startups

5. Dezember 2019 um 09:33
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Das Zürcher Fintech Sonect hat 8,45 Millionen Franken beschafft.

Das Zürcher Fintech Sonect hat 8,45 Millionen Franken beschafft. Beteiligt an der A-Finanzierungsrunde waren alle bestehenden Investoren, wie Sonect mitteilt.
Mit dem Geld möchte sich das Startup in den Märkten Europa und Lateinamerika besser positionieren. Man habe Anfang Dezember bereits eine Partnerschaft mit einem grossen Getränkehändler geschlossen und damit erhalten Sonect-App-Nutzer an 300'000 Stellen in Mexiko Zugang zu Bargeld. Mit dem frischen Kapital sollen zudem die Technologie ausgebaut, das Produktportfolio erweitert und die Mannschaft vergrössert werden.
"Wir sind stolz auf unser Team, das diese Finanzierungsrunde – bei der es zu einer deutlichen Überzeichnung kam – erfolgreich abgeschlossen hat. Bald werden auch Kunden in Europa und Lateinamerika Zugriff auf die von uns in der Schweiz lancierte Plattform haben", lässt sich Sandipan Chakraborty, CEO und Gründer von Sonect, in der Mitteilung zitieren.
Sonect entwickelt und vertreibt eine Lösung, die jeden Shop zu einem Geldautomaten machen soll, bei dem Kunden Bargeld beziehen können. Derzeit unterhält die Firma Netzwerke von Bargeld-Bezugsstellen in der Schweiz und Portugal.
Das 2016 gegründete Startup beschäftigt 25 Angestellte in Zürich, dem litauischen Vilnius und in Mexiko-Stadt. Vor einigen Tagen hat das Unternehmen im Rahmen der Digital Economy Awards den Titel "The Next Global Hot Thing" erhalten.
Auch Fitnech Imburse will mit neuem Geld in Europa wachsen
Eine weitere Erfolgsmeldung kommt aus dem Hause Imburse, das Grossunternehmen Payment-as-a-Service-Lösungen bietet. Man habe in einer Brückenfinanzierung 1,7 Millionen Dollar sammeln können, heisst es seitens des Fintechs.
Die institutionellen Investoren PostFinance CVC und SixThirty, ein US-amerikanischer VC, hätten die Runde angeführt, wobei auch bestehende Investoren teilnahmen, wie Imburse mitteilt. Mit dem Geld will das Schweizer Startup in Europa wachsen und seine Plattform einfacher ins globale Zahlungsverkehrs-Ökosystem integrieren, heisst es weiter.
Das 2018 gegründete Zürcher Startup verspricht die vollständige Integration neuer transaktionsbezogener Services in die IT-Kernsysteme von Kunden. Dies reduziere die Bereitstellungszeiten und -kosten und schütze die IT-Systeme der Unternehmen vor Veränderungen im Zahlungsverkehr, so Imburse. (ts)

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