Kanton Zürich nimmt viel Geld für SAP-Spezialisten in die Hand

13. September 2019 um 11:40
image

Der Kanton Zürich sucht eine Menge externer SAP-Spezialisten, wie einer Ausschreibung auf Simap zu entnehmen ist.

Der Kanton Zürich sucht eine Menge externer SAP-Spezialisten, wie einer Ausschreibung auf Simap zu entnehmen ist. In 14 Losen sollen Partner gefunden werden, die den Kanton in den nächsten vier Jahren bei der Realisierung von Informatik-Leistungen im SAP-Umfeld unterstützen.
Den Umfang der zu erbringenden Leistungen schätzt der Kanton auf rund 22'600 Personentage, der pro Los über drei bis fünf Anbieter verteilt wird. Vorsichtig geschätzt ist das ein Volumen von rund 34 Millionen Franken.
Zuständig für die Beschaffung ist das Zürcher Amt für Informatik (AFI). Es bietet mit seinen rund 30 SAP-Spezialisten zentral die IT-Dienstleistungen für die kantonalen Stellen. Dabei soll es von den gesuchten Firmen in den Bereichen Beratung, Weiterentwicklung und Support unterstützt werden.
Der Kanton Zürich hat seine IT-Strategie erst im Mai 2018 verabschiedet. (ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

Bund sucht Red-Hat-Unterstützung für 25 Millionen Franken

Der Bund sucht bis zu 16 externe Dienstleister, welche die ganze Bundesverwaltung im Bereich Red Hat unterstützen. Es geht um 21'000 Personentage.

publiziert am 29.2.2024
image

SATW insights: Kann das E-Patienten­dossier das Gesund­heits­wesen noch retten?

Das EPD verspricht langfristige Kosteneinsparungen und Entlastung für das Gesundheitspersonal. Aber das funktioniert nur mit menschenzentrierter Entwicklung und Einbindung aller Interessengruppen, schreibt Manuel Kugler von der SATW.

publiziert am 29.2.2024
image

E-Justizakte: Österreichische Lösung wird "eingeschweizert"

Für die digitale Aktenbearbeitung und -verwaltung übernimmt die Schweiz die staatliche Lösung des Nachbarlandes.

publiziert am 28.2.2024 2
image

Ehemaliger IT-Leiter des Triemli-Spitals angeklagt

Der Beschuldigte war fast zehn Jahre für den Einkauf der IT-Abteilung des Spitals zuständig. Dabei soll er rund 3,5 Millionen Franken in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

publiziert am 27.2.2024