Mimacom, Edorasware und Flowable schliessen sich zusammen

18. April 2018, 08:21
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Die drei Firmen waren schon eng verflochten. Nun verschwindet eine Marke und ein CEO geht.

Die drei Firmen waren schon eng verflochten. Nun verschwindet eine Marke und ein CEO geht.
Mimacom, Edorasware und Flowable schliessen sich zusammen, dies melden die Unternehmen. Man wolle "die Kräfte bündeln" unter einer gemeinsamen Dachgesellschaft. Die drei Unternehmen waren schon bislang eng verflochten, finanziell, personell und als Technologie-Partner.
Die Berner Edorasware entstand eigentlich 2010 als Spin-Off von Mimacom, Flowable ist in Zürich daheim. Beide haben Lösungen für Business Process Management (BPM) namens "edoras one" und "Flowable", die sie auch beide anbieten.
Die Mimacom-Gründer Kurt Amacher und Micha Kiener sowie Mimacom-CEO Agim Emruli hatten bis anhin alle bereits Funktionen bei Mimacom und Flowable inne.
Ausserdem ist Paul Holmes-Higgin Chief Product Officer von Flowable und Edorasware. Die beiden Teams wurden schon vor einem Jahr zusammengeführt.
Gemeinsam ist auch, dass die Unternehmen alle mit Open Source und teilweise für dieselben Kunden arbeiten, insbesondere im Bankenumfeld, so Tim Weinmann, Chief Marketing & Sales Officer, auf Frage von inside-channels.ch. Auch Kundenprojekte hat man seit 2016 gemeinsam umgesetzt.
In der gemeinsamen Dachgesellschaft mit nun 300 Mitarbeitern bleibt Micha Kiener CTO und Kurt Amacher Verwaltungsratspräsident, Agim Emruli ist CEO und Paul Holmes-Higgin CPO.
"Edorasware" verschwindet
Und Jürg Graf, der CEO von Edorasware? "Er hat einen grossen Beitrag zur Entwicklung von Edorasware geleistet. Er wird das Unternehmen jedoch in Kürze verlassen. Er wird mit uns verbunden bleiben und möglicherweise zukünftig mit uns zusammenarbeiten. Genaue Gespräche dazu laufen noch", so Weinmann.
Die Konzentration der Kräfte zeigt sich auch in einer neuen Markenstrategie: Die Brands Mimacom und Flowable überleben, Edorasware hingegen verschwindet.
Aber vieles bleibe unverändert, so die Verantwortlichen: "Die Ansprechpartner bleiben identisch." Und Mimacom führt die bestehenden Technologiepartnerschaften mit Avaloq, Elastic, Confluent, Pivotal und Liferay fort. Ebenso Bestand hat die Partnerschaft von Flowable mit ti&m, erklärt Weinmann.
"Das Dienstleistungsportfolio von Mimacom und das Produktportfolio von Flowable werden jedoch weiterentwickelt und im Sinne unserer Kunden ergänzt", lässt sich CEO Agim Emruli zitieren. Klar ist, dass Mimacom die Flowable-Lösung ins eigene Produktportfolio aufnimmt.
Das Ziel ist "ein weiterer Wachstumsschub" der Gruppe, die inzwischen mit 12 Standorten in Nordamerika, Europa und Asien Kunden betreut, insbesondere Banken, Versicherungen, Med-Tech- und Pharmaunternehmen sowie Industrieunternehmen. (Marcel Gamma)

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