SAP bleibt bei freier Arbeits­ort-Wahl

2. Juni 2021, 09:58
image

Die Arbeits-Zukunft beim ERP-Riesen soll "flexibel und vertrauensbasiert" sein.

Wie SAP mitteilt, sollen die weltweit rund 102'000 Angestellten des ERP-Riesen auch in Zukunft wählen können, wann sie wo arbeiten wollen. Die 100% flexible und auf Vertrauen basierende Wahl des Arbeitsorts, sei es im Büro, zu Hause oder remote an einem anderen Ort, werde die Norm sein, so SAP, nicht die Ausnahme. Der Softwarehersteller will gleichzeitig auch flexible Arbeitszeiten bieten.
Zudem werde man mit neuen Büro-Designs "Kreativität, Zusammenarbeit und Gemeinschaftsgefühl" fördern und bei Bürogebäuden Nachhaltigkeit sowie die Gesundheit der Angestellten priorisieren, rühmt sich der Konzern.
Eine interne Umfrage habe ergeben, dass sich mehr als 80% der SAP-Angestellten eine Mischung aus Homeoffice und Büropräsenz wünschen. Andere Umfragen in der Branche hätten zudem gezeigt, dass sich insbesondere Frauen und Menschen, die gerade eine Uni-Ausbildung abgeschlossen haben, eine flexible Arbeitsumgebung wünschen.
Die technologische Basis für die flexible Arbeitsplatzwahl soll laut SAP das eigene Produkt SAP SuccessFactors sein. Zudem arbeite man gegenwärtig daran, Microsoft Teams in das komplette SAP-Portfolio zu integrieren.

Loading

Mehr zum Thema

image

Pentagon verteilt seinen riesigen Cloud-Auftrag

Das Verteidigungsministerium musste das grosse Cloud-Projekt neu aufgleisen und umbenennen. Jetzt sind Milliardenzuschläge an Amazon, Google, Microsoft und Oracle gesprochen worden.

publiziert am 9.12.2022
image

US-Behörde will Activision-Übernahme durch Microsoft verhindern

Microsofts grösste Akquisition der Firmengeschichte gerät immer mehr unter Druck. Die US-Handelsaufsicht FTC hat Klage gegen die Übernahme eingereicht.

publiziert am 9.12.2022
image

Wilken nach Cyberangriff wiederhergestellt

Der ERP-Anbieter kann sein volles Portfolio wieder liefern. Kunden­daten sollen bei dem Hack keine abhandengekommen sein.

publiziert am 8.12.2022
image

Beschluss für europaweit einheitliche E-ID gefasst

Die eIDAS-Verordnung der EU verpflichtet alle Mitgliedstaaten, eine einheitliche digitale Identität anzubieten. Europa scheint nicht aus den Fehlern der Schweiz gelernt zu haben.

publiziert am 7.12.2022 1