Wechsel an der Spitze von UPC

15. Januar 2020, 10:10
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Nach dem gescheiterten Verkauf an Sunrise erfolgt auch bei UPC eine Umbesetzung: Baptiest Coopmans wird neuer CEO.

Ab dem 1. Februar 2020 leitet Baptiest Coopmans die Geschicke des Schweizer Kabelnetzbetreibers. Seine Vorgängerin Severina Pascu wechselt nach eineinhalb Jahren an der Spitze von UPC als stellvertretende CEO und CFO zu Virgin Media, der grössten Tochtergesellschaft des UPC-Besitzers Liberty Global.
Coopmans soll UPC Schweiz weiter auf Wachstumskurs halten, teilte das Unternehmen mit. Für UPC beginne nun die nächste Phase des Wachstumsplans. Und mit Coopmans habe man eine "äusserst qualifizierte" Führungsperson für die Position gefunden.
Coopmans kam 2013 als CEO und Managing Director von UPC Niederlande zu Liberty Global, wo er die Fusion von UPC Niederlande und Ziggo leitete. Derzeit verantwortet er als SVP Operations die Technologie, das Netzwerk und den Betrieb von Liberty Global in Europa. Neben UPC Schweiz wird er auch die Aktivitäten von Liberty Global in Polen und der Slowakei leiten.
"Der Schweizer Markt ist herausfordernd und hart umkämpft, aber in Europa führend in Bezug auf Innovation und Digitalisierung", sagt Baptiest Coopmans in einer UPC-Mitteilung. "Ich freue mich darauf, mit dem hoch qualifizierten Schweizer Team zusammenzuarbeiten."
Der 6,3 Milliarden Franken schwere Kauf von UPC durch Sunrise ist im Oktober am Widerstand grosser Sunrise-Aktionäre wie Freenet gescheitert. Bei Sunrise nahmen in der Folge Konzernchef Olaf Swantee, Verwaltungsratspräsident Peter Kurer und Vizepräsident Peter Schöpfer den Hut.
Mit dem Scheitern des UPC-Sunrise-Deals habe der Wechsel von  Severina Pascu aber nichts zu tun, sagte UPC-Sprecherin Stephanie Niggli auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'AWP': "Er ist der nächste Schritt in ihrer Karriere." Damit wechselt Pascu zu einem Unternehmen, das in einer ganz anderen Liga spielt als UPC. Virgin Media kam 2018 auf einen Umsatz von 6,9 Milliarden Dollar und hatte 4,1 Millionen TV-Kunden.

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