Weko büsst IT-Firmen wegen Preisabsprache

24. November 2020, 11:00
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Bei einer Offerte für die Nationalbank haben drei Lieferanten sowie der Hersteller laut Wettbewerbskommission die Preise koordiniert.

Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Abrede bei Beschaffungen im IT-Bereich aufgedeckt. Von der Abrede betroffen ist die Schweizerische Nationalbank (SNB). Dies teilt die Weko mit.
Submissionsabreden seien volkswirtschaftlich schädlich, preistreibend und verstossen gegen das Kartellgesetz, schreiben die Wettbewerbshüter. Deshalb seien die Unternehmen mit insgesamt 55'000 Franken gebüsst worden.
Die SNB betreibt für ihre Datenkommunikation teilweise ein eigenes optisches Netzwerk. Dafür kauft sie bei IT-Unternehmen Netzwerkkomponenten ein. Bei einer Beschaffung der Komponenten haben die offerierenden Lieferanten Dacoso, Infoguard und IT District zusammen mit dem Hersteller ADVA laut Weko die Preise abgesprochen.
Die Weko hatte deshalb am 14. Januar 2020 eine Untersuchung eröffnet. Sie führte Anfang Jahr vor der Auftragsvergabe Hausdurchsuchungen durch. Im Januar teilte die Behörde mit, man sei aufgrund der Selbstanzeige einer Firma tätig geworden. Im Laufe des Verfahrens hätten alle Unternehmen kooperiert, was eine einvernehmliche Lösung und eine starke Reduktion der Busse ermöglicht habe, so die aktuelle Mitteilung.

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