Wortmann wächst auch in der Schweiz

18. Januar 2021, 15:05
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Aufgrund der Coronapandemie profitiert Wortmann von einer steigenden Nachfrage nach Terra-Hardware und Homeoffice-Zubehör.

Das deutsche IT-Unternehmen Wortmann meldet ein erfolgreiches 2020. Man habe den Umsatz auf fast 1 Milliarde Euro erhöhen können, so eine Mitteilung. Das Unternehmen sei bislang glimpflich durch die Pandemie gekommen. "Wir waren davon ausgegangen, dass wir vor allem im zweiten Halbjahr einen viel stärkeren Umsatzrückgang haben, die Zahlen waren aber auch im zweiten Halbjahr sehr gut", erklärt Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Siegbert Wortmann.
Sowohl im Kerngeschäft mit den Eigenmarken Terra-PCs, -Notebooks, -LCDs und -Server als auch in der Distribution habe man einen zweistelligen Umsatzanstieg verzeichnen können. Überproportional gewachsen sei der Bereich Mobile-Produkte, so die Mitteilung des Assemblierers und Distributors.

5% Wachstum in der Schweiz

In der Schweiz belief sich der Umsatz auf 50 Millionen Franken, wie Sascha Wiebe, Country Manager Schweiz von Wortmann, auf Anfrage erklärt. Dies entspreche einem Wachstum von 5% im Jahresvergleich. Die Distributionsumsätze seien gestiegen und die Pandemie habe in gewissen Bereichen die Nachfrage angetrieben. So sei der Absatz der Terra-Hardware und des Zubehörs für Homeoffice deutlich gewachsen.
2017 vermeldete das Unternehmen einen Umsatz von 54 Millionen Franken in der Schweiz. Damals habe man sehr grosse Softwaregeschäfte umsetzen können, erklärt der Schweizer Country Manager. Diese seien durch Bestimmungsänderungen weggefallen und damit auch ein guter Teil der Softwaredistribution. Im Hardwarebereich mit Terra sei das Unternehmen in der Schweiz jedes Jahr gewachsen. Die Distributionsumsätze würden bedingt durch Projekte schwanken. Daher seien die Umsätze 2018 gefallen und 2019 und 2020 wieder angestiegen, fasst Wiebe den Geschäftsgang der letzten Jahre zusammen.
Wie uns der Schweiz-Chef weiter sagte, werde das Unternehmen für die Cloud-Services "demnächst" in Winterthur einen neuen RZ-Standort beziehen und den bisherigen in der Nähe von Basel aufgeben. Ziel sei, das Cloud-Geschäft weiter auszubauen. Bei welchem RZ-Betreiber sich das Unternehmen einmietet, wollte uns Wiebe aber noch nicht verraten. 

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