Zoom plant zwei R&D-Zentren in den USA

15. Mai 2020, 14:59
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Der Anbieter will in den kommenden Jahren hunderte neue Entwickler einstellen. Gesucht sind vor allem junge Hochschulabsolventen.

Der Corona-Aufsteiger Zoom, der für die Konzentration seiner Entwicklungsaktivitäten in China kritisiert wurde, will zwei neue Entwicklungsstandorte in den USA aufbauen. In Pittsburgh und Phoenix sollen in den kommenden Jahren bis zu 500 neue Softwareentwickler eingestellt werden, wie der Videokonferenz-Dienst mitteilte. Dabei wolle man insbesondere junge Absolventen der lokalen Universitäten anheuern.
Diese beiden neuen Zentren sollen die bestehende R&D von Zoom und die technische Führung von Zoom unterstützen. Diese ist in der Hauptniederlassung im kalifornischen San Jose angesiedelt.
Die genauen Standorte der neuen Büroräumlichkeiten seien noch nicht festgelegt. Das Unternehmen suche passende Räume in der Nähe der Arizona State University und der Carnegie Mellon University, die beide über aussergewöhnliche Engineering-Programme verfügen würden, wie Zoom schreibt.
Die User-Zahlen von Zoom stiegen während der Corona-Krise rasant. Dabei traten auch einige frappante Security-Probleme auf, wie eine unzureichende Verschlüsselung

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