Der Zürcher Innovationspark bekommt neuen Chef

13. Oktober 2022 um 14:49
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Nach einem Intermezzo bei der Säntis-Schwebebahn wird Martin Sturzenegger zum 1.April 2023 Geschäftsführer der Stiftung Innovationspark Zürich. Foto: zVg

Nach rund 10 Jahren hat René Kalt die operative Leitung der Stiftung Innovationspark Zürich abgegeben. Zum 1. April 2023 übernimmt Martin Sturzenegger.

René Kalt hat die Geschäftsführung des Dübendorfer Innovationsparks abgegeben. In seine Fussstapfen tritt Martin Sturzenegger, der zum 1.April 2023 das operative Geschäft der Stiftung Innovationspark Zürich übernimmt. Laut einer Mitteilung wird bis zu seinem Stellenantritt Corinna Müller ad interim die Stiftungsleitung wahrnehmen. Sie hat laut ihrem Linkedin-Profil die Arbeit bereits Anfang Oktober aufgenommen. Müller kommt von Angst+Pfister, wo sie gruppenweite Marketingprojekte und internationale Kampagnen verantwortet hat, wie es weiter heisst.
Sturzenegger hat ebenfalls eine lange Marketingkarriere hinter sich. Derzeit amtet er noch als Geschäftsführer bei der Säntis-Schwebebahn. Den Job hatte er erst im letzten Dezember angenommen. Zuvor war er laut seinem Linkedin-Profil ab 2013 knapp 9 Jahre Direktor von Zürich Tourismus, hatte ab 2010 rund 3 Jahre Marketing und Distribution bei der Rhätischen Bahn verantwortet und ab 2002 gut 8 Jahre unter anderem im Marketing Führungspositionen bei der SBB bekleidet.
Die Stiftung freut sich nach eigenen Angaben auf Sturzenegger, weil er als CEO von Zürich Tourismus mit dem Projekt schon von Anfang an vertraut sei. Er selbst nennt die "Übernahme der nächsten Entwicklungsschritte bei diesem Generationenprojekt" eine Herzensangelegenheit.
Das Grossprojekt auf dem Flugplatz Dübendorf hat seit dem positiven Entscheid des Bundesgerichts über den Gestaltungsplan grünes Licht zur Umsetzung. Nachdem bereits ein gemeinsames Zielbild verabschiedet worden sei, stehen in der nächsten Phase Renovationsarbeiten und Ausbauten an den bestehenden Bauten an und die Planung neuer Gebäude für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft soll vorangetrieben werden. Dies bedinge eine inhaltliche und operative Weiterentwicklung der heutigen Stiftungsaufgaben, heisst es, wozu der Stiftungsrat auf die Inputs des neuen Geschäftsführers hofft.

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