Die Zuger Seba Bank tauft sich um

1. Dezember 2023 um 14:22
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CEO Franz Bergmüller: "Unsere Marke steht für eine neue Ära im Wachstum und in der Strategie des Unternehmens." Foto: Amina

Das Fintech heisst nun Amina. Der Grund ist profan, die Erklärung klingt visionär.

Aus der Seba Bank wird Amina. Das Schweizer Krypto-Fintech teilt mit, dass es seinen Namen wechsle, um nicht mehr ähnlich zu klingen wie die SEB Bank in Schweden. Trotz der nüchternen Erklärung kommt die Mitteilung nicht ohne Vision daher: Man werde von ständigem Wechsel angetrieben, der Name markiere ein neues Kapitel.
Amina stammt von "Transaminierung", der Übertragung einer chemischen Verbindung in eine andere. "Wir kombinieren die verschiedenen Verbindungen von traditionellem, digitalem und Krypto-Banking", heisst es dazu in der Mitteilung.
Darin erläutert auch Franz Bergmüller, CEO der Amina-Gruppe, das neue Kapitel: "Mit Blick auf 2024 wollen wir das Wachstum unserer Zentren in der Schweiz, Hongkong und Abu Dhabi beschleunigen sowie unsere globale Expansion fortsetzen. Dabei werden wir auf das Fundament und die Erfolge der vergangenen Jahre aufbauen."
Es ist bereits der zweite Namenswechsel seit der Gründung 2018. Damals entstand die Seba Crypto. Nach der Erteilung einer Finma-Lizenz wurde daraus 2019 die Seba Bank. Das Zuger Unternehmen sowie Sygnum aus Zürich waren die ersten Kryptofirmen, die diese Weihen der Finma erhielten. Seit Anfang November ist Seba, oder eben Amina, auch in Hongkong lizenziert. Zudem hält die Firma in Abu Dhabi eine Lizenz.

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