Doch noch keine bundesrätliche Hilfe für Startups

12. Januar 2023 um 15:35
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Guy Parmelin scheitert mit seinem Ansinnen im Bundesrat. Vorerst gibts keinen staatlichen Innovationsfonds für Startups.

Im Sommer des vergangenen Jahres wurden viele Startups hellhörig: Der Bundesrat kündigte an, einen branchenneutralen Innovationsfonds zu schaffen. Ziel sei es, dass die Schweiz damit mittel- bis langfristig zu den produktivsten, wettbewerbsfähigsten und innovativsten Standorten gehöre, hiess es damals.
Doch daraus wird nun – vorerst? – nichts. Wirtschaftsminister Guy Parmelin hatte dem Gesamtbundesrat vorgeschlagen, 500 Millionen Franken in den Fonds einzuschiessen. Das berichtet die 'NZZ'. Private Geldgeber sollten weitere Mittel beisteuern, so dass der Fonds eine "Grössenordnung von 1 bis 1,5 Milliarden Franken" erreiche, heisst es im Bericht weiter.
Wie die Bundeskanzlei mitteilt, hat die Regierung eine entsprechende Diskussion dazu geführt, aber noch kein Entscheid gefällt. Dieser komme "zu gegebener Zeit". Wie die 'NZZ' berichtet, hat sich Finanzministerin Karin Keller-Sutter durchgesetzt, das Geschäft zurückzustellen.
Wann es einen neuen Anlauf gibt, ist offen. Im Bericht wird März 2023 als möglicher Termin genannt.

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