EJPD hat sich Java-Entwickler ausgewählt

24. Juni 2022, 13:32
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EJPD-Vorsteherin Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Foto: EJPD / Keystone / Alessandro della Valle

Die 5 Anbieter, die den IT-Dienstleister des Departements von Karin Keller-Sutter bei der Java-Entwicklung von Individualsoftware unterstützen werden, sind gefunden.

Creasystem, Unisys, Mimacom, Business & Decision und Akros hat das Informatik Service Center des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartment (ISC-EJPD) als externe Helfer bei der Java-Entwicklungen ausgewählt. Der Grundauftrag beträgt rund 550'000 Franken, die in einem Minitender vergebene Option ist 27,25 Millionen Franken schwer. Eingegangen waren 28 Angebote.
Das ISC-EJPD hat auf Simap die Zuschläge ausformuliert. Demnach gehen "Grundauftrag plus Option" an Business & Decision, weil deren Angebot in sämtlichen Qualitätskriterien überzeugt und "auch preislich sehr attraktiv" ist. Ganz ähnlich ist das Angebot von Unisys beurteilt worden, allerdings weist das nur "einen marktüblichen Preis aus". Auch die Unterschiede zu den anderen Zuschlagsempfängern scheinen eher gering. So sind Creasystem, Mimacom und Akros zum Zuge gekommen, weil deren Angebote "hinsichtlich der Kenntnisse zu Server- und Client-Architekturen, Technologie, Agilität" und den Sprachanforderungen überzeugt haben. Ausserdem hätten alle drei Angebote mit einem "sehr attraktiven Preis" vorgelegt. Creasystem habe zusätzlich mit "Fachgebietserfahrung" getrumpft und Akros mit englischen Sprachkenntnissen.
Dem Pflichtenheft der Ausschreibung war zu entnehmen, dass sich der Auftrag auf das zentrale Migrationssystem (ZEMIS) des EJPD bezieht, eine grosse Anwendungslandschaft mit vielen einzelnen Fachanwendungen. Das System ist demnach sowohl mit anderen Anwendungen des Departements als auch mit der europäischen Datenbank Schengen-Dublin verbunden. Die Anwendungslandschaft sei ein zentrales Informationssystem mit besonders schützenswerten Daten und müsse deshalb auch hochverfügbar sein, ist dem Pflichtenheft weiter zu entnehmen.

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