Fitbit ruft 1,7 Millionen Smartwatches wegen Brandgefahr zurück

3. März 2022, 11:51
image
Eine Smartwatch an einem American-Football-Spiel im Einsatz. Foto: Tim Mossholder / Unsplash

Aufgrund von überhitzten Akkus soll es zu mehreren Verbrennungs­ver­letz­ungen gekommen sein. Die Uhr wurde allerdings bereits seit 2020 nicht mehr hergestellt.

Der Fitnessarmband-Hersteller Fitbit ruft weltweit knapp 1,7 Millionen Smartwatches des Modells Ionic zurück. Fitbit habe Berichte über Verletzungen erhalten, bei denen sich der Akku überhitzte und eine Ver­bren­nungs­gefahr darstellte, teilte das Unternehmen mit. Benutzer, die ein betroffenes Gerät besitzen, sollten die Verwendung einstellen und sich an den Kundendienst wenden, hiess es in der Mitteilung weiter.
Laut dem US-Verbraucherschutz CPSC entfällt mit rund einer Million Smart­watches der Grossteil des Rückrufs auf den amerikanischen Markt. Der Behörde zufolge gab es weltweit 118 Berichte über Verbrennungsverletzungen – auch zweiten und dritten Grades – durch überhitzte Akkus.
Laut Fitbit wird die Ionic Smartwatch schon seit 2020 nicht mehr hergestellt. Das seit Anfang vergangenen Jahres zum US-Internetriesen Google gehörende Unternehmen betonte, dass der Rückruf freiwillig erfolge.

Loading

Mehr zum Thema

image

Red-Hat-Produkte neu via HPE-Greenlake verfügbar

Auf der Greenlake-Plattform von Hewlett Packard Enterprise (HPE) sind neu diverse Red-Hat-Produkte verfügbar.

publiziert am 28.6.2022
image

Ursache der Skyguide-Panne wird untersucht

Im Spätsommer soll vollständig aufgeklärt sein, was im Juni zur Sperrung des gesamten Schweizer Luftraums geführt hat. Ein Cyberangriff war es sicher nicht.

publiziert am 27.6.2022 4
image

Netflix bestätigt Partner-Suche für Werbung

Der Streaming-Anbieter will einen "einfachen Markteintritt" in das Geschäfts­feld und sein Werbe­angebot anschliessend weiterentwickeln.

publiziert am 24.6.2022
image

Podcast: 5G und Glasfaser – wer soll beim Ausbau mitreden?

Wir waren am Telekom-Gipfel des Branchenverbands Asut und nehmen die Themen kritische Infrastruktur, 5G und Glasfaser auf. Die Telcos sagen: Finanzierung ja, hereinreden nein. Das geht nicht auf.

publiziert am 24.6.2022