Fotokite sammelt 10 Millionen Franken

15. April 2024 um 10:13
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Foto: zVg

Das schweizerisch-amerikanische Unternehmen stellt Drohnen für Ersthelfer her und möchte expandieren.

Der schweizerisch-amerikanische Flugdrohnenhersteller Fotokite hat in einer Serie-B-Finanzierungsrunde 10 Millionen Franken frisches Kapital erhalten. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die Runde von Carbyne Equity Partners angeführt. Auch bestehende Investoren wie Swisscanto oder Credit Suisse Entrepreneur Capital hätten neues Geld beigesteuert.
Die Kunden von Fotokite, zum Beispiel Feuerwehren oder Rettungshelfer, kommen vor allem aus dem Bereich der öffentlichen Sicherheit. Mit dem frischen Kapital möchte Fotokite nun seine Kundenbasis ausbauen, neue Features für seine Drohnen entwickeln und neue Märkte angehen.

"Fesseldrohnen"

Beim Thema autonome Flugdrohnen denkt man an ferngesteuerte oder sich selbst navigierende und vor allem frei bewegliche Geräte. Die Drohnen von Fotokite sind aber durch eine Leine fix mit einer Bodenstation verbunden.
Das erscheint auf den ersten Blick kontraintuitiv. Laut Fotokite ermöglicht das Konzept dieser "Fesseldrohnen" aber, dass sie innert Sekunden mit einem Knopfdruck gestartet und danach nicht mehr gesteuert werden müssen. So sollen sie den Helfern sehr schnell und einfach einen Überblick über die Situation, beispielsweise bei einem Brand, verschaffen können.
Die Idee entstand zwischen 2011 und 2013 an der ETH Zürich. 2014 wurde Fotokite, damals noch unter dem Namen Perspective Robotics, als ETH-Spin-Off gegründet. Mittlerweile hat das Unternehmen Niederlassungen in Zürich sowie in Boulder und Syracuse in den USA.

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