Fujitsu will sich aus der Mainframe- und Unix-Server-Welt verabschieden

28. Februar 2022, 11:11
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Legende: Ein GS21-Mainframe von Fujitsu.

Bis Fujitsu den Schritt wirklich vollzieht, dauert es aber noch Jahre.

Mainframes sind schon seit Jahrzehnten immer wieder mal totgesagt worden und auch für teure Highend-Unix-Server wird der Markt im Cloud-Zeitalter immer kleiner. Trotzdem verdienen manche Unternehmen, insbesondere IBM, weiterhin gutes Geld mit Mainframes und Highend-Servern.
Mit Fujitsu hat nun aber einer der verbliebenen Player neben IBM seinen Ausstieg angekündigt. Der japanische Konzern tut dies jedoch nicht Knall auf Fall, sondern gibt seinen Kunden viel Zeit zur Umstellung. Ab Ende 2029 will Fujitsu keine Unix-Server mehr verkaufen, und obwohl 2024 noch ein neues Modell lanciert werden soll, soll der Mainframe-Verkauf Ende 2030 eingestellt werden. Für beide Produktlinien verspricht Fujitsu noch Support während 5 Jahren nach dem Verkaufsende.
Bis dann, so hofft Fujitsu, werden Unternehmen die Applikationen, die jetzt noch auf den Highend-Maschinen laufen, in die Cloud gehievt haben. Fujitsu will Dienstleistungen für die Migration und den Betrieb dieser Applikationen in hybriden Clouds anbieten. Unter dem Brand Jujitsu Uvance will das Unternehmen zudem auch selbst einen Cloud-Service betreiben, der Kunden beispielsweise Zugang zu High-Performance-Computing-Ressourcen bietet.

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