Geldwäscherei: Italien ist nicht zufrieden mit Fintech N26

29. März 2022, 15:03
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Nach den deutschen bremsen auch die italienischen Finanzaufseher das Neugeschäft der Smartphone-Bank N26.

Die auch in der Schweiz präsente Neobank N26 steht wegen unzureichenden Massnahmen bei der Geldwäscherei-Bekämpfung unter Beobachtung. Vergangenes Jahr gab es wegen Mängeln bei der Meldung von Verdachtsfällen im Zusammenhang mit vermuteter Geldwäscherei eine Busse der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Zudem wurde von den Finanzaufsehern das Neukundengeschäft gebremst.
Nun meldet N26, eine Anordnung der italienischen Zentralbank erhalten zu haben. Diese fordere Verbesserungen bei der Geldwäschebekämpfung für den italienischen Markt. Ausserdem beinhalte sie einen vorübergehenden Stopp für die Aufnahme neuer Kunden, schreibt das Unternehmen.
Die Beanstandungen der italienischen Zentralbank, so N26 weiter, würden bereits grösstenteils im Rahmen globaler Massnahmen adressiert. In den vergangenen Monaten habe man gezielt in die Geldwäschebekämpfung investiert. Diese Investitionen hätten für deutliche Verbesserungen im Kampf gegen digitale Finanzkriminalität gesorgt. Konkret habe man die Überwachung von Transaktionen in Echtzeit verbessert und das Team aufgestockt, das Modelle für maschinelles Lernen weiterentwickelt.
Man arbeite eng mit der italienischen Regulierungsbehörde zusammen und konzentriere sich vollumfänglich darauf, die Verbesserungen umfassend und fristgerecht umzusetzen, schliesst N26.

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