GLKB erzielt wegen Investitionen in IT-Security weniger Gewinn

21. April 2022, 10:07
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Hauptsitz der Glarner Kantonalbank in Glarus. Foto: GLKB

Die in Sachen Digitalisierung umtriebige Glarner Kantonalbank erzielte im 1. Quartal 2022 trotz mehr Umsatz weniger Betriebsertrag.

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im 1. Quartal 2022 ein gemischtes Resultat vorgelegt. Trotz Wachstum beim Betriebsertrag blieben Geschäftserfolg wie auch der Reingewinn hinter den Vorjahreswerten zurück. Grund seien unter anderem Investitionen in die Informatik-Sicherheit, teilt das Institut mit.
Die GLKB erzielte beim Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung mit 6,2 Millionen Franken ein 13,4% tieferes Ergebnis als im Vorjahresquartal. Der Betriebsertrag lag mit einem Plus von 9% auf 22,8 Millionen Franken hingegen deutlich über dem Vorjahreswert. Die GLKB bietet auch Software für Firmenkunden und konnte den Lizenzertrag letztes Jahr wiederum steigern, wie es im Jahresbericht 2021 heisst.
Grund für die Divergenz ist laut der Bank der gestiegene Geschäftsaufwand. Bedingt durch Einstellungen lag der Personalaufwand 18% über dem Vorjahreswert. Der Sachaufwand lag gar um 23,7 % höher als im Vorjahr und kam bei fast 6 Millionen Franken zu liegen.
Dies begründet die GLKB mit Investitionen in neue Produkte und die IT-Sicherheit. Bereits im Geschäftsbericht zum Jahr 2021 hatte die Bank erhöhte Ausgaben für die IT-Infrastruktur und -Sicherheit als wichtigen Posten festgehalten. Wie hoch die Investitionen in die Security waren und welche Schritte die Bank unternommen hat, wollte sie auf Anfrage aber nicht mitteilen.

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