Google legt Diskriminierungsklage mit Vergleich bei

13. Juni 2022, 09:05
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Foto: Andrew Neel / Unsplash

Der Konzern hat sich zur Zahlung von 118 Millionen Dollar an Mit­ar­beiter­innen verpflichtet, die sich einer Sammelklage angeschlossen haben.

Google will eine Diskriminierungs­klage von Mitarbeiterinnen in Kalifornien mit der Zahlung von 118 Millionen Dollar beilegen. Das Geld soll den Beschäftigten zukommen, die sich der Sammelklage angeschlossen haben. Ausserdem sieht der Vergleich vor, dass ein externer Experte die Beschäftigungs­praktiken des Unternehmens überprüft, wie aus einer Mitteilung der Klägeranwälte hervorgeht.
Die Vereinbarung tritt erst in Kraft, wenn der zuständige Richter sie absegnet. Google betonte in einer Stellungnahme gegenüber der 'Financial Times', dass mit dem Vergleich kein Schuldeingeständnis verbunden sei. Beide Seiten seien aber nach 5 Jahren Rechtsstreit der Ansicht gewesen, dass dies der beste Weg sei. Der Prozess zur Klage war für den Januar des kommenden Jahres angesetzt worden.
In der noch aus dem Jahr 2017 stammenden Klage ging es vor allem um den Vorwurf, dass Frauen in gleichen Positionen weniger verdienten als Männer – ein Verstoss gegen das Recht im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Der Fall bekam den Status einer Sammelklage im Namen von über 15'000 Frauen. Bereits 2021 hatte sich der Tech-Riese in einem Vergleich zu Rückvergütungen in der Höhe von 2,6 Millionen Dollar verpflichtet.

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