IBM will Umsatz über Partner steigern

7. April 2022, 11:31
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Es soll für Partner einfacher werden, mit IBM zu arbeiten, verspricht die neue Channel-Chefin Kate Woolley verschiedenen US-Medien.

Vor rund zwei Jahren ist Kate Wolley als Stabschefin zu IBM gestossen. Seit Anfang 2022 verantwortet sie neu das gesamte IBM-Partnergeschäft, inklusive Vertriebspartner, Distributoren, MSPs und ISVs. Sie übernahm diesen Aufgabenbereich von Bob Lord, der zur IBM-Tochter The Weather Co. wechselte, berichtet 'CRN'.
Grundsätzlich seien die Partner zufrieden mit IBM, bilanziert Woolley. Aber "es müsse einfacher werden, mit uns Geschäfte zu machen", sagte sie gegenüber 'CRN'. "Wir müssen unseren Umsatz, den Umsatz des IBM-Ökosystems, in den nächsten drei bis fünf Jahren verdoppeln."
Woolley glaubt, dass durchschnittlich etwa 40% des Geschäfts von IBM-Partnern Managed Services sind. Viel Potenzial sieht sie für Partner im Hybrid-Cloud-Markt. Die Zahl der Partner, die in diesem Bereich Umsatz generieren, sei im letzten Jahr um mehr als 80% gestiegen, erklärt die Managerin. Umsätze entstünden nicht nur mit der Plattform, sondern insbesondere mit Software und Dienstleistungen.
Auf die Frage nach den Bemühungen zur vereinfachten Zusammenarbeit mit den Partnern, verwies Woolley auf die Verbesserungen des IBM-Partnerportals. Diese sollen dabei helfen die Kooperation im Vertrieb zu optimieren. Das neue Salesforce-basierte Portal biete eine schnellere Angebotserstellung beim Registrieren von Geschäften, aber auch andere Partner-Tools, einschliesslich Chatbot-Support mit Chatter. "Im Portal haben wir jetzt ein einziges Tool und eine einzige Ansicht für unsere Partner, um Angebote zu erstellen und Deal-Reviews anzufordern", sagte sie zu 'Channel Futures'.
Ausserdem habe IBM in die von den Partnern benötigten Fähigkeiten investiert. Etwa habe man mehr technische Spezialisten eingestellt, die Channel-Partner unterstützen. Ausserdem seien die Labore für ISVs und andere Partner ausgebaut worden. IBM wolle in diesen Bereichen weiter investieren und die Schulungskapazitäten erweitern, so Woolley.
Auch werde sie sich zwar um die Schaffung von Möglichkeiten für IBM-Partner rund um den Red Hat Openshift kümmern, so Woolley zu 'CRN". Pläne das Red-Hat-Partnerprogramm in das von IBM zu integrieren, gebe es aber nicht.

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