ICT-Ausgaben in Europa wachsen solide weiter

9. August 2022, 12:26
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Der Krieg in der Ukraine und Lieferkettenprobleme beeinträchtigen gemäss IDC den Hardwaremarkt, aber der Softwarebereich wächst ungebrochen.

Gemäss einer aktuellen Schätzung des Marktforschungsunternehmens IDC werden die Investitionen in ICT im laufenden Jahr 2022 in Europa 1,1 Billionen Dollar erreichen. Bis 2026 soll das durchschnittliche Marktwachstum bei soliden 5% pro Jahr bleiben. Dies würde für 2026 ein Marktvolumen von 1,4 Billionen Dollar bedeuten. Diese Zahlen beinhalten sowohl den Unternehmensmarkt als auch Heimkonsumenten.
Der klare Treiber für die steigenden Ausgaben werden laut IDC weitere Investitionen in Software sein. Besonders stark werden demnach die Bereiche Künstliche Intelligenz und Kollaboration sowie Tools für das Life-Cycle-Management und Software-Qualitätssicherung wachsen.

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So teilen sich gemäss IDC 2022 die ICT-Gesamtausgaben in Europa auf verschiedene Bereiche auf.

Der Hardwaremarkt wird laut IDC im laufenden Jahr in Europa um 0,1% schrumpfen. Die Inflation, eine erwartete Rezession sowie der Krieg von Russland gegen die Ukraine würden die Hardware-Nachfrage senken, so die Marktforscher. Europa werde zudem weiterhin von Problemen in der Lieferkette heimgesucht, und davon stünden wiederum einige in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

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