Infinigate auf Wachstumskurs

31. Mai 2022, 14:25
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Der Infinigate-CEO Klaus Schlichtherle (links) zusammen mit CFO/CIO Olaf Demuth. Foto: Infinigate

Der paneuropäische Cybersecurity-VAD will seinen Umsatz in den kommenden 2 Jahren weiterhin stark in die Höhe treiben.

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die Infinigate Group von der Investmentfirma Bridgepoint übernommen und hat seither einiges an finanziellen Ressourcen im Rücken. Damit konnte beispielsweise Anfang dieses Jahres der französische VAD D2B Informatique aufgekauft werden. Das Ziel der Investoren ist natürlich, den auf Cybersecurity-Lösungen spezialisierten Value Added Distributor weiterhin wachsen zu lassen, und dies ist im vergangenen Geschäftsjahr auch gelungen.
Wie das Unternehmen meldet, betrug der Umsatz der Gruppe im Geschäftsjahr 2021-2022 (01.04.21 - 31.03.22) 813 Millionen Euro, 26% mehr als im Geschäftsjahr davor. In diesem Stile soll es auch weitergehen. Für 2024 strebe man einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro an, so Infinigate, also noch einmal 85% mehr. Dies dürfte kaum ohne weitere Übernahmen möglich sein. Laut dem CEO Klaus Schlichtherle hilft aber auch eine stetig steigende Zahl von Partnerschaftsverträgen mit Anbietern von Cybersicherheitssoftware das Wachstum voranzutreiben.
Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Angaben.
Die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich laut Infinigate im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10% auf nunmehr rund 500. Der 1996 ursprünglich in der Schweiz gegründete VAD ist mittlerweile in 11 Ländern aktiv: das Vereinigte Königreich, Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Österreich, die Niederlande, Belgien, Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland.

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