Innosuisse hat 2023 eine halbe Milliarde Förder­mittel gesprochen

24. April 2024 um 13:51
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Foto: Markus Spiske / Unsplash

Mit 490 Millionen Franken hat die Agentur eine Rekordsumme an Fördermitteln gesprochen. Dies hat auch mit der Nicht-Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe zu tun.

Der Bundesrat hat den Geschäftsbericht 2023 der Schweizerischen Förderagentur Innosuisse verabschiedet. Aus diesem geht hervor, dass die Agentur 2023 insgesamt gut 490 Millionen Franken an Fördermitteln gesprochen hat. Damit sei ein Höchststand erreicht worden, teilt der Bundesrat mit.
Mitverantwortlich für den Rekord ist laut der Mitteilung die Swiss-Accelerator-Ausschreibung, die Innosuisse aufgrund der Nicht-Assoziierung der Schweiz am EU-Programm Horizon Europe durchgeführt hat. Über den Swiss Accelerator fördert Innosuisse Projekte von KMU und Startups in der Schweiz nach dem Markteintritt.
Auch die Anzahl der Gesuche für Startup-Coachings habe letztes Jahr den bisher höchsten Stand erreicht, heisst es im Bericht weiter. Ende 2023 haben sich demnach knapp 600 Schweizer Startups im Coachingprogramm befunden – so viele wie nie zuvor.
Seit einigen Jahren kann Innosuisse auch Startups vor ihrem Markteintritt direkt fördern. Insgesamt, so der Geschäftsbericht, verlagere sich die Nachfrage von der klassischen Projektförderung hin zu neuen Instrumenten mit Direktförderung. Man werde noch analysieren müssen, ob diese Verlagerung gerechtfertigt ist und die Direktförderung von Startups vor Markteintritt einen Mehrwert gegenüber der klassischen Projektförderung biete.

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