Konzentration in der St.Galler Startup-Szene

16. Juni 2022 um 13:10
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Der Campus Lerchengeld im St.Galler Westen

Startfeld und der Switzerland Innovation Park Ost fusionieren per sofort. Jetzt sollen funktionsfähige Strukturen auf dem Campus Lerchenfeld aufgebaut werden.

Rund 30 Startups haben im Westen der Stadt St.Gallen, auf dem Campus Lerchenfeld, ihre Büros, Werkstätten und Labors. Seit 2010 seien über 900 Arbeitsplätze geschaffen und Investitionsgelder in Höhe von über 100 Millionen Franken geflossen, teilt der Switzerland Innovation Park Ost (SIP Ost) mit. Dieser gehört wie 5 weitere Innovationsparks zu Switzerland Innovation – eine Initiative, die im Auftrag des Bundesrats die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen fördern soll.

Name Startfeld bleibt, Vereine verschwinden

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Zustimmung zur Fusion an der Generalversammlug von SIP Ost
Seit Mitte Juni gehört neu auch Startfeld, ein weiteres Startup-Netzwerk für die Säntis-Region zum SIP Ost – die beiden Organisationen fusionieren per sofort. Diese seien nicht nur im gleichen Gebäude untergebracht, sondern hätten mit Stadt und Kanton St.Gallen, Empa, HSG und Fachhochschule Ost Überlappungen in der Trägerschaft, wie es in der Mitteilung heisst. Die ausserordentliche Generalversammlung der SIP Ost AG sowie die Mitgliederversammlungen der Vereine Startfeld und Startfeld Innovationszentrum stimmten der Fusion am 15. Juni zu.
Wie es heisst, würden von der Fusion beide Organisationen profitieren. Während sich für Startfeld der Wirkungsbereich vergrössere, könne SIP Ost funktionierende Strukturen und etablierte Angebote übernehmen. Übernommen werden ebenfalls zu gleichen Konditionen die 4 Teilzeit-Mitarbeitenden. Auch der Name 'Startfeld' bleibe erhalten, sagte Hans Ebinger, Geschäftsführer des SIP Ost am Telefon zu inside-it.ch.

Kaufsumme fliesst in Startupförderung

“Die bisherigen Vereine werden aufgelöst beziehungsweise umfirmiert", erklärt Ebinger. Während der Verein Startfeld Innovationszentrum Geschichte ist , erhält der Verein Startfeld mit Smartfeld einen neuen Namen. Smartfeld war bisher Teil dessen Tätigkeit und bereitete als "Bildungslab Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen der digitalen Zeit vor", erläutert Ebinger.
Statt einer Kaufsumme an die bisherigen Eigner zu überweisen, "fliesst der Geldwert der Assets der beiden Vereine, 90'000 Franken, vollumfänglich in die Startupförderung", so Hans Ebinger. So sei es möglich gewesen, die Fusion ohne direkten Cashabfluss durchzuführen.

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