Kyndryl präsentiert neue Plattform für Ressourcenmanagement

21. September 2022, 14:20
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Illustration: Undraw

"Kyndryl Bridge" soll Unternehmen helfen, den Überblick über ihre IT-Infrastruktur zu behalten. Mit der Lancierung tritt auch der neue Schweiz-Chef Olivier Vareilhes verstärkt ins Rampenlicht.

Kyndryl stellt eine neue Plattform vor: "Kyndryl Bridge integriert und verbindet Enterprise Tools, mit denen Unternehmen bereits arbeiten und vertraut sind", heisst es in einer Mitteilung. Damit könnten sich Unternehmen eine vollständige Echtzeit-Einsicht in ihre IT-Landschaft verschaffen und geschäftskritische Betriebsabläufe und Prozesse eigenständig anpassen.
Als Hub verbinde Bridge "sowohl Kyndryls Branchen-Know-how und -Lösungen mit den Innovationen des wachsenden Partnerökosystems", heisst es weiter. Zu letzterem gehören Cloudera, Microsoft oder Nokia. Bridge könne verschiedene Umgebungen integrieren, darunter Cloud-, Multi-Cloud- und Edge-Netzwerke.
Die Plattform integriere gängige Enterprise Tools und gewährleiste einen hohen Grad an Interoperabilität. So könnten Unternehmen einerseits ihre KI-getriebenen Analytics-Prozesse und das Erreichen ihrer Geschäftsziele massgeblich optimieren und beschleunigen. Andererseits seien sie in der Lage, potenziellen Ausfallzeiten entgegenzuwirken sowie künftigen Bedarf und Kosten vorherzusagen. Laut Kyndryl reduziert Bridge zum Beispiel die Anzahl der IT-Vorfälle pro Server und Monat für Unternehmen um durchschnittlich 74%.

Ohne grosses Aufsehen den Schweizer Chef gewechselt

"Da sich Führungskräfte nicht mehr mit der Verwaltung der IT-Systeme befassen müssen, können sie sich voll und ganz auf ihre digitale Geschäftsstrategie konzentrieren. Gleichzeitig werden so IT-Ressourcen freigesetzt, die sie in höherwertigere Aufgabenbereiche investieren können", sagt Olivier Vareilhes, Managing Director von Kyndryl Schweiz, in der Mitteilung.
Nach der Abspaltung von IBM war im September 2021 Alexander Dalheimer zum Managing Director von Kyndryl Schweiz ernannt worden. Im Interview mit inside-it.ch schilderte er damals die Ziele für die Schweiz sowie die Unterschiede zu Big Blue.
Doch Dalheimer blieb nur bis Ende Jahr und scheint dann das Unternehmen verlassen zu haben. Ohne dass Kyndryl dies gross kommentierte, folgte ihm Olivier Vareilhes als Managing Director in der Schweiz. Wie sein Vorgänger blickt auch Vareilhes auf eine lange Karriere bei IBM zurück. Zuletzt und vor seiner Position bei Kyndryl war er dort Client Director, Financial Sector und Board-Member von IBM Schweiz.

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