Lichtensteins Landesbank schafft eigenen Geschäftsbereich Digital

4. März 2022, 10:58
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Foto: LLB

Mit Marius Virmond als Chefdigitalisierer will die Bank ihre digitalen Angebote und ihre Kernprozesse weiterentwickeln.

Zum 1. März hat Marius Virmond bei der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) den neu geschaffenen Geschäftsbereich Digital Transformation übernommen. Er leitet die auf Anfang Jahr installierte neue Unternehmenseinheit und übernimmt somit unter anderem die Verantwortung für das umfassende Transformationsprogramm LLB.ONE.
Damit soll Virmond neben der Weiterentwicklung der Kundenschnittstellen auch die Harmonisierung und Automatisierung der internen Schlüsselprozesse vorantreiben, teilt die Bank mit.
Seine Aufgaben wird er im Rahmen der im letzten Herbst gestarteten Strategie ACT-26 realisieren. Mit Accelerate und Transform-26 will die Bank 100 Millionen Franken in die digitale Transformation investiert werden.
Virmond ist Betriebswirt, hält einen MBA der Wirtschaftshochschule Insead und hat zuletzt seit 2015 für den Berater Deloitte gearbeitet. Laut der Mitteilung hat er in dieser Zeit Digitalisierungs- und Industrialisierungsprojekte für Banken in der Schweiz und Europa geleitet. Laut seinem Linkedin-Profil hat er gut 2 Jahre ein eigenes Restaurant geführt und davor über 9 Jahre bei Bain in München, Sydney und Zürich in der Strategieberatung gearbeitet.
Die LLB attestiert ihm "Leidenschaft für das agile Projektmanagement" und erhofft sich von ihm eine kompromisslose Ausrichtung auf Kundenfokus und Effizienz.

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