Logitech hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt. Wie der Computerzubehör-Hersteller mitteilt, hebt er den
erst im ersten Quartal erhöhten Ausblick erneut an.
In den drei Monaten Juli bis September 2024 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 6% auf 1,12 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn auf Stufe Ebit (Non-GAAP) stieg um 5% auf 192,8 Millionen Dollar. Eine deutliche Verbesserung erzielte Logitech auch bei der Bruttomarge. Mit den Ergebnissen hat Logitech die Analystenerwartungen besonders bei den bereinigten Non-GAAP-Zahlen und der Marge übertroffen, ansonsten aber leicht verfehlt.
Regionen- und Kategorienwachstum
Das Wachstum sei über alle Regionen breit abgestützt gewesen, sagt CEO Hanneke Faber in der Mitteilung. Insbesondere die EMEA-Region habe zu konstanten Wechselkursen stark zugelegt. Allgemein habe sich die Nachfrage verbessert und sowohl das Geschäft mit privaten Endkunden als auch mit Geschäftskunden sei gewachsen.
Zudem habe sich auch das breiter diversifizierte Portfolio ausgezeichnet, schreibt Logitech. Nahezu alle Kategorien hätten beim Nettoumsatz zugelegt, beispielsweise die grösste Sparte Gaming um 7% auf knapp über 300 Millionen Dollar. Aber auch bei den Tastaturen (+8%) und der Ausrüstung für Konferenzräume (+5%) gab es ein Plus. Besonders kräftig legte das etwas kleinere Segment für Tablet-Zubehör zu (+34%), während der Umsatz mit Webcams (-9%) zurückging.
CEO Faber betont in der Mitteilung auch Neuerungen, die Logitech auf den Markt gebracht habe. Darunter sind beispielsweise neue Tastaturen für Gamer oder die "Pro Series" für E-Sportlerinnen und -Sportler sowie Gaming-Wettkämpfe. "Wir sind bereit für die Feiertage", wird sie zitiert.
Ausblick erneut erhöht
Den Ausblick für das Gesamtjahr 2024/25 hebt das Unternehmen erneut
an. So peilt Logitech nun einen Umsatz von 4,39 bis 4,47 Milliarden Dollar an, was einem Wachstum von 2 bis 4% entspräche. Der Non-GAAP-Betriebsgewinn soll um 3 bis 7% zulegen. Zuvor war das Unternehmen von einem Umsatz von 4,34 bis 4,43 Milliarden US-Dollar ausgegangen und beim Non-GAAP-Betriebsgewinn von 700 bis 730 Millionen.