Logitech: Der Pandemie-Profiteur verdient wieder weniger

26. Juli 2022, 07:59
image
Foto: Vlad Kutepov / Unsplash

Die Homeoffice-Pflicht ist zu Ende und damit auch die Rekordzahlen von Logitech. Die Umsätze sind im ersten Quartal des Jahres um 12% zurückgegangen.

Der schweizerisch-amerikanische Peripherie-Hersteller Logitech ist verhalten ins Geschäftsjahr 2022/23 gestartet. Der Konzern hat im ersten Quartal 12% weniger umgesetzt als im Vorjahr.
In den Monaten April bis Juni setzte Logitech damit noch 1,16 Milliarden Dollar um. Dabei verdiente der Hersteller mit 146 Millionen Dollar über ein Drittel weniger als im Vorjahr.
Prognostizierter Gewinn sinkt um 175 Millionen
Der Rückgang zeigt laut Logitech ein herausforderndes konjunkturelles Umfeld sowie die hohen Vergleichswerte aus dem Vorjahr, als man noch von der Homeoffice-Pflicht profitierte. Beim tieferen Gewinn verweist Logitech auf das inflationäre Umfeld sowie auf höhere Kosten im Logistikbereich und auf ungünstige Wechselkurse.
Aufgrund des schwierigen Umfelds reduziert Logitech auch die Prognosen für das Gesamtjahr 2022/23. So wird neu ein Umsatzminus zwischen 4 und 8 Prozent erwartet sowie ein operativer Gewinn zwischen 650 und 750 Millionen US-Dollar. Im Mai hatte der Mäusebauer noch einen Gewinn von 875 bis 925 Millionen Dollar prognostiziert.

Loading

Mehr zum Thema

image

Post kauft schon wieder eine IT-Firma

Der Gelbe Riese geht erneut auf Einkaufstour und schnappt sich dabei das IT-Unternehmen Eoscop. Die 20 Mitarbeitenden der Firma behalten ihre Stelle.

publiziert am 4.10.2022
image

Drei Viertel der Cloud-Ausgaben in Europa fliessen in die USA

Die amerikanischen Tech-Giganten dominieren den europäischen Cloud-Markt. Daran ändert auch das Wachstum der hiesigen Anbieter nichts.

publiziert am 4.10.2022
image

Verband Interpharma will, dass Health-Daten besser genutzt werden

Die forschende Pharmaindustrie sieht ungenutztes Potenzial und fordert ein neues Bundesgesetz.

publiziert am 4.10.2022 1
image

Liip übernimmt Digitalagentur Nothing

Sämtliche Mitarbeitenden und die Kundschaft werden von Liip übernommen, aber Nothing-Gründer Bastiaan van Rooden kümmert sich künftig um ein eigenes Projekt.

publiziert am 4.10.2022