Logitech kehrt zum Wachstum zurück

30. April 2024 um 09:16
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Foto: Photoshot / Pixabay

Nach der Corona-Hausse folgte eine Baisse, aber die scheint nun überwunden.

Nach einer langen Zeit des Rückgangs ist Logitech wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt: Zwischen Januar und März legte der Umsatz wieder zu. Auch den Gewinn konnte der Hersteller von Computerzubehör markant verbessern.
Im Schlussquartal des Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahres 2023/24 stieg der Umsatz um 5% auf 1,01 Milliarden US-Dollar, wie das amerikanisch-westschweizerische Unternehmen bekannt gab.
Damit ist dem Produzenten von Tastaturen, Mäusen oder Webcams erstmals seit neun Quartalen wieder ein Wachstum gelungen. In der Coronazeit hatte der Konzern so viel verkauft wie noch nie, weil die Leute im Homeoffice und die Unternehmen ihre Computer aufrüsteten. Nach dem Ende der Pandemie war der Boom vorbei und seither ging es bergab – bis jetzt.
Seit einigen Monaten läuft es aber wieder besser. Im Vorquartal konnte Logitech zwar noch kein Umsatzwachstum verzeichnen, machte aber wieder mehr Gewinn als zuvor.

Kräftige Gewinnsteigerung

Noch kräftiger konnte sich Logitech beim Gewinn in diesem Quartal steigern: Der um Kosten für Übernahmen und Restrukturierungen bereinigte operative Gewinn (EBIT, Non-GAAP) verdoppelte sich im Schlussquartal beinahe auf 158,6 Millionen Dollar. Und der unbereinigte Betriebsgewinn (GAAP) verbesserte sich um mehr als das Dreifache auf 130,2 Millionen nach lediglich 38,8 Millionen Dollar im Vorjahr. Zum Gewinnsprung trug der weitgehende Wegfall von Restrukturierungskosten bei, die im Vorjahr das Ergebnis belastet hatten.
Der Reingewinn vervierfachte sich gar auf 167,6 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte Logitech noch einen Gewinneinbruch auf 41,5 Millionen Dollar erlitten.
Damit hat der Konzern die Erwartungen der Finanzgemeinde auf allen Ebenen übertroffen. Insbesondere beim Gewinn konnte Logitech die Prognosen der Analysten bei weitem überflügeln.
Insgesamt fiel der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr 2023/24 um 5% auf 4,30 Milliarden Dollar. Der EBIT (Non-GAAP) stieg indes um 28% auf 587,3 Millionen Dollar, während der Reingewinn (GAAP) auf 612,1 Millionen Dollar kletterte, nach lediglich 364,6 Millionen im Vorjahr.

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