Mac-Netzteile sind knapp

5. August 2022, 13:02
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Je höher die Leistung, desto wahrscheinlicher verspätet sich die Lieferung der Mac-Netzteile.

Wer sein MacBook mit einem Original-Netzteil von Apple aufladen möchte und das Vorhandene nicht mehr zur Hand hat, muss sich aktuell Gedanken über eine Alternative machen. Die besonders leistungsstarken USB-C-Netzteile sind derzeit nur sehr schwer zu bekommen. Das ist einem Bericht auf 'Heise' zu entnehmen. Demnach zeigt der Apple-Online-Shop "teilweise Lieferzeiten zwischen Ende September und Anfang Oktober" an. Andere Händler würden die Netzteile als nicht lieferbar listen oder auf noch vorhandene Lagerbestände zurückgreifen können.
Erstaunlich sei allerdings, dass die Lieferprobleme ausschliesslich leistungsstärkere Ladestecker betreffen: "Der 20-Watt-Power-Adapter für das iPhone ist ebenso sofort verfügbar wie der neue 35 Watt starke Dual-USB-C-Adapter und der 67-Watt-Stecker. Anders sieht die Lage hingegen beim 96-Watt- und beim 140-Watt-Netzteil aus." Wahrscheinlich, heisst es in dem Bericht weiter, fehlen Apple in der Lieferkette Komponenten, die in den besonders leistungsstarken Steckern benötigt werden. Denn für deren kompakte Bauweise bedürfe es spezieller Bauteile und Chips.
Weiter schreibt 'Heise', dass die Lieferprobleme "offenbar weltweit" bestehen. Auch aus den USA und anderen Ländern würde von langen Wartezeiten berichtet. So hatte kürzlich 'MacRumors' berichtet, dass der "96-Watt-Adapter schon seit Wochen knapp" ist. Es sei ähnlich wie vor einem Jahr, als im September 2021 bis zu drei Monate Lieferzeit angegeben worden waren. Dort weist man auch daraufhin, dass bei Apple aktuell nicht allein die leistungsstarken Adapter knapp sind. Auch der Mac Studio und das Studio Display seien immer noch nur schwer zu bekommen.
Apple hatte bei der Bekanntgabe seiner jüngsten Quartalszahlen auf das Weiterbestehen der Lieferkettenprobleme hingewiesen, die vor allem den Auswirkungen der wiederholten Covid-Lockdowns in China geschuldet seien. Ansonsten hätte man noch mehr Geräte verkaufen können, hiess es Ende Juli.

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