Meteo Schweiz baut Security aus

17. Februar 2022, 15:52
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Foto: Meteo Schweiz

Das Bundesamt will seinen kleinen Security-Bereich erweitern und sucht dazu einen Information Security Officer.

Bisher amtet Christian Walder allein als Chief Security Officer bei Meteo Schweiz. Doch reichen laut dem zuständigen Bundesamt Walders Kapazitäten nicht mehr aus, um die steigenden Anforderungen bedienen zu können. So seien die Ansprüche aufgrund von Vorgaben, einer stetig anspruchsvolleren Bedrohungslage wie auch komplexeren Anforderungen im Zusammenhang mit Cloud-Technologien gewachsen, teilt Pressesprecherin Barbara Galliker auf Anfrage mit.
Laut der Stellenausschreibung wird ein oder eine Information Security Officer und gleichzeitig CSO-Stellvertretung gesucht, die das CSO-Office mit ihrer Expertise und eigenen innovativen Ideen verstärken sollen. Erwartet wird denn auch "mehrjähriges, fundiertes fachlich- und technisches Wissen in den Bereichen Cybersecurity, IT, Risikomanagement und Schutzmassnahmen".
Als künftige Aufgabereiche wird unter anderem das Entwickeln und Betreiben sowie der Weiterausbau des internen ISMS genannt. Laut dem Bundesamt sind ab einer gewissen Grösse geordnete Strukturen für die Sicherstellung der IKT- und Informationssicherheit unerlässlich. Dazu gehöre eben auch das so wichtige Information Security Management System mit seinen Werkzeugen zum Finden und Erkennen wie auch zur adäquat Bewirtschaften von Risiken.
Galliker führt weiter aus, dass das CSO-Office geschaffen wurde, "um die IKT- und Informationssecurity besser in der Gesamtorganisation zu verankern und es als integralen Bestandteil von Projekten, Betrieb und Changes sicherzustellen". Man adressiere damit nicht nur die ständig wachsenden Ansprüche an IT- und Informationssicherheit, sondern auch neue Anforderungen seitens der Regulatoren.
Laut Galliker hat Walder solche Aufgaben bisher allein als CSO verantwortet. Das werde sich mit der für seine künftige Kollegin respektive Kollegen neu geschaffen Stelle nun ändern. Zudem werde mit diesem Ausbau zugleich "auch die Organisation der IKT- und Informationssicherheit angepasst, aus der neu das CSO-Office hervorgeht", konkretisiert Galliker die Aufwertung des CSO-Sektors. Hinzu komme, dass neben dem CSO und dem künftigen ISO zusätzlich "in der ICT zwei Funktionen definiert werden, welche als direkte Kontaktstellen für das CSO-Office agieren", so die Sprecherin weiter.
So werde "eine noch klarere Aufgabenteilung, wie auch eine tiefere Verwurzelung der Security in die Gesamtorganisation sichergestellt" und zudem eine bei Bedarf weiter ausbaufähige Struktur geschaffen, verspricht Galliker.
Interessant ist, dass das CSO-Office innerhalb der Meteo-Geschäftsleitung nicht dem ICT-Chef Martin Schäfer unterstellt ist, der aktuell die Arbeit von rund 60 Personen verantwortet. Es "gehört und gehörte aus Gründen der Unabhängigkeit/ Gewaltentrennung nicht zum Bereich ICT, sondern agiert als Stabstelle bei Planung und Kundenbeziehungen, wo es über einen direkten Draht zur Geschäftsleitung verfügt und an diese rapportiert", so Galliker.

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